Pierre Rausch

Luxemburg


Foto: Pierre Rausch
Pierre Rausch
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Pierre Rausch wuchs in Wahl auf und besuchte das Gymnasium in Diekirch. Während dieser Zeit spielte er in zwei Schülerfilmen, Rêve d'élève und Fondu au noir, wobei letzterer auch im luxemburgischen Fernsehen gesendet wurde. Nach einem abgebrochenen Wirtschaftswissenschaftsstudium 2005/2006 in Straßburg führte er ein unstetes Wanderleben durch Luxemburg, wobei er sich über Gelegenheitsjobs und Straßenmusik finanzierte. 2012 gründete er sein eigenes Musiklabel Summernightbrand Record Sales Office. Seit 2014 arbeitet er in einer Struktur für psychisch gestörte Menschen.

Pierre Rausch hat eine Reihe englischsprachiger Musikalben veröffentlicht. Das Album Goldcurl, das 2016 erschien, trägt den gleichen Namen wie seine Autobiographie und bezieht sich auf den Titel eines seiner Lieder. Einige Liedtexte wurden auch auf Online-Gedichtplattformen veröffentlicht. 2017 erschien sein Sammelband Poems, in dem die meisten seiner Lieder und eine ganze Reihe weiterer Gedichte vereint sind.

In seiner Autobiographie  Goldcurl beschreibt Pierre Rausch detailreich Episoden aus seiner Kindheit, Reisen zu Verwandten in Deutschland und Ferienreisen durch Europa, nach Nordamerika und Ostafrika. Die Autobiographie gibt Einblick ins Luxemburger Dorfleben und die Welt eines Gymnasialschülers Ende des 20. Jahrhunderts. Der Autor beschreibt seine Vereinsaktivitäten, erste Beziehungsversuche, Hobbies, musikalische Vorlieben und seinen Werdegang als Songwriter und Musiker. Er berichtet auch über seine Drogenlaufbahn, psychische Probleme und seine Einweisung in eine geschlossene Anstalt.

 

Sandra Schmit

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Goldcurl
Pierre Rausch [Autor]
2016
DEU
2016
Poems
Pierre Rausch [Autor]
2017
ENG
2017

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Ines Kurschat
2017 Rausch und die Realität. Leben mit der Psychose. In: d'Land, 16.06.2017, p.2-3

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
Goldcurl 2016 2016

Weblinks

Zuletzt geändert 31.08.2017