René Hübsch

Ettelbrück


Foto: René Hübsch
René Hübsch
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Nach dem Besuch der Primärschule in Ettelbrück und des Lycée classique Diekirch studierte René Hübsch die Fächer Latein, Französisch und Geschichte von 1957 bis 1958 am Cours supérieur in Luxemburg und von 1958 bis 1961 an der Sorbonne in Paris. Nach dem Militärdienst und dem Referendariat arbeitete er von 1964 bis 1977 als Gymnasiallehrer für Latein, Französisch und Geschichte und von 1977 bis 1979 als beigeordneter Direktor im Lycée classique Diekirch. Anschließend kam er als Beamter ins Erziehungsministerium und kümmerte sich hauptsächlich um die Erwachsenenbildung, so dass er von 1991 bis 1998 Direktor des Service de la Formation des Adultes wurde. René Hübsch engagierte sich auch in der Politik: Zwischen 1979 und 1989 vertrat er als Abgeordneter die Demokratische Partei im Parlament und von 1994 bis 1999 saß er für seinen Heimatort Ingeldorf im Schöffenrat der Gemeinde Erpelding.

In seiner Autobiographie schildert René Hübsch sein privates, berufliches und öffentliches Leben. Beginnend mit der schwierigen familiären Situation – der Vater starb, als er sieben Monate alt war, und die Mutter musste die Familie alleine durchbringen – und einer vom Zweiten Weltkrieg geprägten Kindheit geht René Hübsch vor allem auf seine persönlichen Erlebnisse während der Schul- und Studienzeit ein. Des Weiteren berichtet er über seine vielfältigen beruflichen Tätigkeiten, seine Zeit als Politiker und sein Leben als Rentner. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit in vielen Vereinen und insbesondere in der Ettelbrücker Musikgesellschaft, engagierte er sich für die Bildung junger Menschen und für den Kampf gegen den Analphabetismus. In seinem mit Fotos aus seinem Privatarchiv illustrierten Buch vermittelt René Hübsch ein Panorama über das Land Luxemburg und seine Einwohner vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart.

Josiane Weber

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Omnia casu fiunt. Den Zoufall huet matgespillt. Historesch-Biographesches 1937-2015
René Hübsch [Autor(in)]
2017
LTZ
2017
Zuletzt geändert 23.07.2018