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Luxemburger Autorenlexikon
CNL - Centre national de la littérature

Luxemburger Autorenlexikon

des Centre national de littérature in Mersch

 
 
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Autor

Bach, Néckel

Bach, Nekel; Bach, Nicolas

16.07.1936 Arlon (BEL) - 29.06.2006 Saint-Mard (BEL)


Bach_Neckel.jpg
Néckel Bach
Foto: Privat ©

Nach dem Besuch der Grundschule in Tontelange (B) von 1942 bis 1948 kam N. B. zum Institut Sainte-Marie in Arlon, wo er nach dem Gymnasium (1948-1954) eine Lehrerausbildung [études de régendat littéraire] (1954-1956) machte und dann unterrichtete. Er war Schöffe der belgischen Gemeinde Attert.

Zusammen mit Gaston Mathey war N. B.Mitbegründer der Vereinigung Arelerland a Sprooch (ALAS), die sich seit 1976 für den Erhalt und die Wiederbelebung des Luxemburgischen in der belgischen Grenzregion einsetzt. Erunterrichtete Luxemburgisch an der Sprachschule Prolinguis in Thiaumont und veröffentlichte luxemburgisch- und französischsprachige Beiträge zu Sprache, Geschichte, Brauchtum und Kultur des Arelerlandes, sowohl in Luxemburger Marienkalender und Eis Sprooch als auch in der ALAS Vereinszeitschrift Arelerland a Sprooch, späterinGeschwënn umbenannt. Er war Mitglied des Conseil des langues régionales endogènes de la Communauté française in Brüssel.

Auch N. B.s luxemburgischsprachige Gedichte befassen sich mit der Sprache und den Traditionen des Arelerlandes. In der von Roger Brucher herausgegebenen Anthologie des poètes du Luxembourg belge de 1830 à nos jours (1978) stellte N. B. eine Reihe luxemburgisch- und deutschsprachiger Autoren vor und daneben auch eine Auswahl seiner eigenen Texte, etwa Fir meng Sprooch oder De Belsche Renert, in Anlehnung an Michel Rodange. Sein Gedicht Elchert 1637, das von Jos Kinzé vertont wurde, ist Teil des CD und Buchprojektes Millenium - lieux de mémoire et d'avenir (1999).

Mit De Fridchen an de Bestgen lieferte N. B. 1981, vor Josy Christen und Alain Atten, die erste Übertragung von Wilhelm Buschs Max und Moritz ins Luxemburgische, im Dialekt des Arelerlandes und des angrenzenden Atterttales. N. B. erhielt 1989 beim Saarländischen Mundartwettbewerb den Gëllene Schniewel für Wann et mir no géng und 1998 den Lyrikpreis des Prix triennal de littérature des langues régionales endogènes für Spläitren a Spéin.

Nicole Sahl

Übersetzertätigkeit

Mitarbeit bei Zeitungen und Zeitschriften

Titel der Zeitung/Zeitschrift
benutzte Namen
Arelerland a Sprooch
Bach, Néckel
Eis Sprooch (Actioun Letzebuergesch)
Bach, Néckel
Geschwënn
Bach, Néckel
Marienkalender / Luxemburger Marienkalender / Lëtzebuerger Panorama
Bach, Néckel

Sekundärliteratur in Auswahl

Web

Literaturpreise

Name Auszeichnung Ausgezeichnetes Werk
Jahr
Saarländischer Mundartwettbewerb / Sproochconcours (Gëllene Schniewel) Gëllene Schniewel Wann et mir no géng 1989
Prix triennal de littérature des langues régionales endogènes Prix de poésie (ex æquo) Spläitren a Spéin 1998

Mitgliedschaft

Name
ALAS - Areler Land a Sprooch
Zuletzt geändert 19.09.2012