Pit Schneider

Pierre Schneider

Pseud.: Pit

Bad Mondorf - Luxemburg


Foto: Pit Schneider
Pit Schneider
Foto: ©

Nach dem Besuch der Grundschule in Mondorf und Luxemburg machte Pit Schneider eine Lehre beim Fotografen Edouard Kutter. Er entzog sich dem Einberufungsbefehl zum Reichsarbeitsdienst, indem er in einem Fotoatelier in Bad Kissingen (D), dann in Wien bei Filmproduktionen als Standfotograf und Spielleiter und ab 1943 an einem Dokumentarfilm über die Stahl- und Rüstungsindustrie mitarbeitete. Diese Dreharbeiten wurden möglichst lange hinausgezögert, da das Engagement in diesem von den Nationalsozialisten als kriegswichtig eingeschätzten Projekt alle die Teilnehmer vor der Wehrpflicht schützte. Danach war er Pressefotograf beim Film und Fotoreporter für eine Wiener Presseagentur, bevor er vor der Roten Armee nach Tirol flüchtete, wo er bis zum Kriegsende untertauchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb Pit Schneider ein Fotoatelier in der Stadt Luxemburg. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der kurzlebigen Künstlergewerkschaft Société des Beaux Arts.

In Achtung Aufnahme…! berichtete Pit Schneider von seinen Kriegserlebnissen und in Ons Jongen schrieb er eine Reportage zu Evy Friedrichs Film Les danseurs d'Echternach. Zudem steuerte er Fotos bei zu einigen Büchern wie Le métier de tailleur et son organisation au Luxembourg à travers les siècles (1952) oder Athénée grand-ducal de Luxembourg. Trois cent cinquantième anniversaire de sa fondation (1955).

Nicole Sahl

Mitarbeit bei Zeitungen

Titel der Zeitung Benutzte Namen
Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
Pit Schneider
Ons Jongen. organe de la ligue des conscrits luxembourgeois réfractaires au service militaire allemand
Pit
Pit Schneider

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
1987 Radioscopie de la littérature luxembourgeoise sur la seconde guerre mondiale. Bibliographie annotée des publications autonomes des quarante dernières années

Mitgliedschaft

Name
Société des Beaux Arts*
Zuletzt geändert 07.03.2014