14.03.1899 Luxemburg-Clausen - 25.10.1971 Luxemburg
A. G. besuchte das Pensionat Sainte Sophie und war Besitzerin eines Modesalons in Luxemburg.
Von A. G. sind vier Lustspiele überliefert, darunter auch das nicht veröffentlichte D'e'wegt Verlangeren. E Liewen an 10 Biller. Es treten ausschließlich weibliche Figuren auf. Die Stücke illustrieren die Emanzipationsbewegung der Frauen in Luxemburg und thematisieren die Möglichkeiten beruflicher und privater Gleichberechtigung, wobei vor allem auf die Erziehung, die Bildung und die Berufstätigkeit der Frau Wert gelegt wird. So werden in didaktischen Konversationsszenen des Lustspiels De' e'scht Konn (1933) die Debatten sozialpolitischer Errungenschaften wie Frauenbildung, Berufstätigkeit und Vereinsbildung vorgestellt. Im Stück Wien hât recht (1939) wird die Vereinbarkeit des Studiums mit den unterstellten Haushaltspflichten der modernen Frau poetisch gerechtfertigt.
| Titel | Jahr |
Sprache | Genres | Rezension |
|---|---|---|---|---|
| De Familgeprapeli. Kome'distéck an 1. Akt A.G. (Geschwind, Alice) aut. |
[1930] | LTZ |
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| De' e'scht Konn. Kome'de'stëck an 2 Akten Geschwind, Alice aut. |
1933 | LTZ |
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| Wien hât recht? Kome'distëck an 3 Akten Geschwind, Alice aut. |
1939 | LTZ |