Christiane Kremer

Pseud.: Chrik

Luxemburg


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Christiane Kremer
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Christiane Kremer besuchte die Primärschule in Kehlen, dann bis zum Abitur 1980 die École privée Fieldgen. Sie besuchte mehrere Weiterbildungen im Medienbereich und belegte Diktionskurse im Französischen und Deutschen am Musikkonservatorium der Stadt Luxemburg. Von 1980-81 war sie Angestellte in einer Buchhandlung in Luxemburg-Stadt, dann Beamtin bei der Zollverwaltung. 1985 begann sie als Freelancejournalistin für RTL-Radio zu arbeiten, moderierte u.a. die Kindersendung Kanneremissioun. 1988 wurde sie als Moderatorin eingestellt und war anschließend Programmchefin in den Ressorts Sport und Kultur. Von 1995-2007 moderierte sie die RTL-Kultursendung, seit 2003 die Sendung Freides Invité und seit 2008 auch die Rubrik Apropos. Christiane Kremer ist zudem bekannt als Moderatorin von kulturellen und sozialen Events sowohl in Luxemburg als auch im Ausland.

Von 1986-2003 war Kremer als Schauspielerin und Autorin beim Ensemble Kabarä Kielen aktiv, seit 1998 auch im Kulturverein Op Schéimerech asbl, den sie mitbegründete und dessen Präsidentin sie ist. Kremer schreibt auch Texte für das Kabarettensemble Makadammen und, unter dem Pseudonym Chrik, für die Revue des Lëtzebuerger Theater, diese blieben bislang unveröffentlicht. Sie schreibt und übersetzt auch Theaterstücke, etwa den Krimi-Dinner Mord op Ordonnace, 2011 aufgeführt, und die Groteske über zwei Restaurantkritiker Gutt a genuch, eine Übertragung von Indien von Alfred Dorfer & Josef Hader, 2013 im Kapuzinertheater aufgeführt.

Christiane Kremer beteiligt sich an Buchveröffentlichungen und begründete 2013, zusammen mit Viviane Leytem und Luc Marteling, den Verlag Kremart.

Als Autorin veröffentlicht Christiane Kremer die Kurzgeschichte De Wierdermoler, eine Liebesgeschichte in drei Akten und einem Epilog, die von der Liebe auf den ersten Blick einer Sonntagsjoggerin und einem Mann, der auf seinem Computer Wörter malt, erzählt. Mammendag ist die Geschichte von Sarah, die ein Geschenk für Muttertag sucht. Mit Hilfe von Joey, ihrem besten Freund, der mit seinen zwei Vätern zusammenwohnt, beschließt sie, ihre Zeit zu schenken. Das Plädoyer für eine tolerantere Gesellschaft ist mit farbigen Zeichnungen von Anne Mélan illustriert. De Poli an d’Maisy, mit Illustrationen von Aline Forçain, erzählt die Freundschaft eines Gimpels und einer Fledermaus mit langen Ohren. Der sehr junge Vogel macht alleine einen Ausflug und wird von der Fledermaus nach Hause gebracht.

Christiane Kremer übersetzt auch Kinderbücher aus dem Englischen und Deutschen ins Luxemburgische, wie etwa einige Bände der Reihe Déi kleng Prinzessin (A little princess story) von Tony Ross.

Jacques Steffen

Eigene Übersetzungen und Adaptationen

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Blosen, tréischten, Plooschter drop
Bernd Penners [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2016
LTZ
2016
Ech wëll net an d'Bett!
Tony Ross [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2016
LTZ
2016
Mir ass et schlecht!
Tony Ross [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2016
LTZ
2016
Ech maachen dat selwer!
Tony Ross [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2017
LTZ
2017
Ech wëll d'Luucht un!
Tony Ross [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2017
LTZ
2017
Ech wëll meng Hänn net wäschen!
Tony Ross [Autor]
Christiane Kremer [Übersetzer]
2017
LTZ
2017

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Josée Hansen
2013 Schlecht an ze vill [Zur Aufführung desTheaterstücks "Gutt a Genuch", übersetzt von Christiane Kremer]. In: d'Lëtzebuerger Land 21.06.2013.
2014 Vun der Villa an de KB1… oder vum 10-Stonne-Sender bei de volle Programm. [Erinnerungen an Ihre Zeit bei RTL]. In: Ons Stad Nr. 106 (2014), S. 50-51

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr
De Wierdermoler, Eng Geschicht net nëmme fir sonndes 2013
Mammendag. Dem Sarah seng Sich nom richtege Cadeau 2013

Mitgliedschaft

Name
Revue (Theater)
Zuletzt geändert 31.07.2017