Nico Helminger

Nicolas Helminger

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Foto: Nico Helminger
Nico Helminger
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Nico Helminger ist der ältere Bruder von Guy Helminger. Er besuchte in Esch/Alzette die Grundschule und das Lycée de garçons. Nach dem Abitur 1972 studierte er Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft in Luxemburg, Saarbrücken, Wien und Berlin. 1980 zog er nach Paris, wo er zunächst als Zeitungsverkäufer, danach als Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte arbeitete. 1984 ging er nach München, wo er als freier Autor lebte, dann nach Heidelberg und schließlich wieder nach Paris. 1999 kehrte er nach Luxemburg zurück, wo er als freier Schriftsteller in Esch/Alzette lebt. Dort gestaltete er 2006 anlässlich der Jahrhundertfeier der Stadt den Themenabend De Minett - Brëch an der Landschaft.

Nico Helmingers literarisches Debüt Ende der 1970er Jahre steht im Zeichen der sozialen und politischen Funktionszuweisung von Literatur. Er setzte sich theoretisch wie belletristisch mit dem Medium des Theaters auseinander. Bereits in seiner Magisterarbeit hatte er über Dario Fo sowie über das Volkstheater von Arno Paul gearbeitet und daraus eine Politisierung des Volkstheaters abgeleitet. Indem er an Brechts Konzept des epischen Theaters anknüpfte, bekräftigte er seine Überzeugung, dass Literatur als Anregung zum Handeln durch Erkenntnis fungiert (rosch, oder, déi lescht rees). Die Dramen Miss Minett, de schantchen und schwarzloch sind gesellschaftskritische Stücke, in denen Nico Helminger die psychologischen Verkümmerungen und sozialen Defizite in der strukturschwachen Minetteregion aufzeigt. In den Schicksalen von Außenseitern sensibilisiert er für die bedrückenden Verhältnisse und die daraus entstehenden emotionalen Verhärtungen einzelner. In anderen Stücken (kitsch, leschten enns käe liewen) sowie im Prosaband de john grün, dout am bushaischen radikalisierte er seine Zeitdiagnose; innerfamiliäre Gewalt, sexueller Missbrauch, Selbstmord, Sucht und Arbeitslosigkeit werden hier als Symptome einer entfremdeten Dekadenzgesellschaft gezeichnet. Für die Ruhrfestspiele 2012 schrieb Nico Helminger das Stück Zu schwankender Zeit an schwankendem Ort, in dem er am Beispiel von zwölf Protagonisten die zeitgenössische neoliberale Gesellschaft als eine von Verlustängsten und Fremdenhass, vor allem aber von Orientierungslosigkeit, Identitätsverlust und Instabilität geprägte analysiert. Der unsicher gewordene Wertehorizont sowie sich verändernde politische und soziale Koordinatensysteme entlassen die Individuen in eine ungewisse und konfliktreiche Zukunft. Die Komödie Boulevard Royal, die in einer Inszenierung von Jean-Paul Maes von denTheater im Kapuzinertheater im Februar 2012 uraufgeführt wurde,  greift Stoffe und Figuren aus Shakespeares Stücken Romeo and Juliet sowie Titus Andronicus auf und handelt von einer aus Geschäftssinn arrangierten Ehe zwischen den Kindern zweier Sanitärunternehmen. Lügen, Scheinhaftigkeit, Betrug sind komödientypische Elemente des Stücks. Nico Helminger übersetzte Patrick Süskinds Einakter Der Kontrabass (1981) ins Luxemburgische; das Stück wurde 2013 im Kasemattentheater uraufgeführt.

Im Gedichtband landschaft mit seilbahn verknüpfte Nico Helminger Ideologie- und Sprachkritik mit Formalästhetik, die für ihn in den 1990er Jahren eine zunehmende Bedeutung erhielt. Er begriff Literatur zunächst als ein Experimentierforum, in dem ästhetische Formen variiert, Traditionen adaptiert und Erwartungshaltungen provoziert werden, so etwa in den Prosatexten Frascht und dem Zeitungsroman in vier Jahreszeiten Die schöne Pharisäerin, den er 1995 im Tageblatt veröffentlichte, oder in den lyrischen Adaptionen von Haikus und Nagautas. In Grenzgang montiert er eigene Texte mit Fremdtexten gegeneinander und visualisiert somit literarische Transformations- und Überlagerungsprozesse, wie z. B. im Gedicht Palimpseste. Gleichzeitig steckt er in seinen Gedichten, die er "sentenzen" nennt, die Grenzen der Verständlichkeit ab und unterstreicht, dass die Darstellungsweise der Literatur für ihn nicht zugunsten ihrer Verstehensleistung vernachlässigt werden darf. Das Sprachspiel mit französischen, deutschen, englischen, italienischen und luxemburgischen Wörtern will ebenfalls eine Verwirrung bewirken und zugleich eine Matrix der poetischen Sprache ähnlich einer DNA-Sequenz (in eigener säure) etablieren. Grenzüberschreitungen beschrieb Nico Helminger auch in Reiseberichten und -erzählungen aus Algerien (medea, enn august, 1982. 1997). Der Gedichtband Abrasch, für den Nico Helminger mit dem Prix Servais 2014 ausgezeichnet wurde, ist in fünf, ungleich lange Zyklen gegliedert. Bis auf den Zyklus giele botter mit Gedichten auf Luxemburgisch, Deutsch und Französisch, sind alle anderen Texte auf Deutsch, abgesehen von den Motti, unter denen ein englischsprachiger Text eines langjährigen geistigen Wegbegleiters Nico Helmingers, Henry David Thoreau, zu finden ist. Abrasch, zugleich Titel des Gedichtbandes und des längsten Zyklus, bezeichnet eine gewollte oder unbeabsichtigte Farbabweichung bei Orientteppichen, die dann zustande kommt, wenn beim Teppichknüpfen der Faden ausgeht und sodann eine kleine Abweichung in der Tönung in Kauf genommen werden muss. Zugleich handelt es sich um einen von Ossip Mandelstam in der Lyrikgeschichte benutzten Begriff, um Dichtung als ein Textgewebe zu beschreiben. Damit erhellt Nico Helminger seine Poetik, wonach er Dichtung als Variation und Weiterführung ihr vorausgehender Texte begreift. Helminger greift auch in dem Sinne auf Ossip Mandelstam zurück, der die Quantentheorie als Modell dichterischer Kreativität begreift. Fragmente des Gedichtes wurden im Januar 2016 in der Philharmonie in Luxemburg in einer Klang- und Bildinstallation mit Vertonungen von Camille Kerger und Bildern des österreichischen Malers Markus Huber aufgeführt.

Die Themen im Werk von Nico Helminger sind politische Ereignisse und Alltagsphänomene, wie z. B. der BSE-Skandal, die Gewaltbereitschaft und psychologische Brutalität der Dorfbevölkerung (Iwwer Land), die Dekonstruktion luxemburgischer Geschichtsmythen, insbesondere aus der Kriegszeit (Patton & Co), die Entideologisierung politischer Legendenbildung (John F. Kennedy, Sozialismus), der Erinnerungskultur, des Vereinslebens sowie der Arbeitswelt, die Kritik an repressiven Machtstrategien des Staates, der Kirche und der Medien (einer blättert im fahndungsbuch), die Desillusionierung der Träume. Vor allem seit Ende der 1990er Jahre beschäftigen Nico Helminger die Simulation virtueller Welten (Ein Mond aus kochender Milch, f@king love & death sou niewebäi, pink slip party, Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort) sowie die aus der Überlagerung von fiktiven und realen Welten entstehenden, erkenntnistheoretischen, ethischen und ästhetischen Konsequenzen (spontanen départ). Das Stück mit dem Titel Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort, der auf ein Lukrez-Zitat zurückgeht, wurde auf den Ruhrfestspielen in Recklinghausen uraufgeführt; es verhandelt die Identitätsunsicherheit in einer Welt, die aufgrund der zunehmenden Ununterscheidbarkeit von Wirklichkeit und Simulation nur noch als Simulacrum wahrgenommen wird. Das Stück now here & nowhere wurde 2008 unter Regie von Frank Hoffmann auf der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa in Wiesbaden aufgeführt.

Im Roman Lëtzebuerger Léiwen, dessen erste Fassung zwischen 1970 und 1974 entstanden ist, wird in 41 Kapiteln, die wiederkehrende Titel tragen, die Jugendzeit von fünf Freunden erzählt, die in der Zeit des Schülerstreiks und der sozialen Umbrüche zu Beginn der 70er Jahre in Esch/Alzette sozialisiert werden. Der Roman endet im Mai 1974 am Wahlabend des Erfolgs der sozialliberalen Koalition. Kontrastiv zum politischen Diskurs und zur Politisierung der Gesellschaft montiert der Erzähler Episoden, in denen die Musik, die sexuelle Erfahrung, die Cafés und das Partyleben als zentral im Alltagsleben der Jugendlichen gezeichnet werden. Die Perspektive einer sozialistischen Umgestaltung der Gesellschaft wird im Entwicklungs- und Generationenroman einer Jeunesse dorée vom Alltag eingeholt, insofern Protagonisten mit Ausnahme von Pascal Hastert den vorgeebneten beruflichen und sozialen Weg der wohlhabenden, bürgerlichen Elterngeneration beschreiten. Lëtzebuerger Léiwen erzählt von der sexuellen Revolution und von der Jugendbewegung im Luxemburg der 1970er Jahre, von sich ändernden Sozialmodellen in Familie und Gesellschaft und von der allmählichen Auflösung des politischen Denkens zugunsten des momentanen Genusses. Im Folgeroman, Autopsie, der in den 1980er Jahren spielt, wird vor dem Hintergrund markanter Ereignisse in Luxemburg wie der Bommeleeër-Affäre oder des Papstbesuches die absteigende soziale Entwicklung von Joe Schreiber geschildert, der sich in Drogen, Alkohol, Partys und Kriminalität verliert. Nico Helminger porträtiert in einem narrativen Geflecht von Erinnerungen, Berichten und inneren Monologen insbesondere die Psyche und das Innenleben eines gefährdeten Adoleszenten, dessen Suche nach Auswegen erfolglos bleibt. In der Kurzerzählung Flakka thematisiert Nico Helminger das Geflecht zwischen Politik, Immobiliengeschäft, Drogen, Kriminalität und muslimischen Terrorismus in Esch/Alzette.

Nico Helminger ergänzt das Romanwerk mit Kuerz Chronik vum Menn Malkowitsch sengen Deeg an der Loge (2017), indem er die gesellschaftlichen Entwicklungen in Luxemburg bis in die 2000er Jahre und die jüngste Zeit in satirisch-kritischer Weise thematisiert. Erzählt wird die Individuations- und die sexuelle Initiationsgeschichte von Menn Malkowitsch, der aus der Gesellschaft ausbrechen will, nach einer Phase der Selbstfindung im Angestelltenverhältnis bei der Post arbeitet, bevor er in der PR- und Kommunikationsagentur „Ubbus“ die Nation-Branding-Kampagne mitgestaltet. Der Roman, der sich im Sinne einer postmodernen Literaturvorstellung von François Lyotard zugleich als Erzählung versteht, enthält die ursprünglich in Sudelbüchern festgehaltenen Aufzeichnungen des Protagonisten. Dieser endet nach einem Burnout und einem Aufenthalt in einer Nervenklinik in einer Portiersloge einer Reglementierungsbehörde. Nico Helminger erzählt gebrochene Biographien, thematisiert soziale Risse und psychische Störungen, wie z. B. ein bipolares Krankheitsbild, portraitiert eine von beruflichem Erfolgsdruck, Konsum, Materialismus und von Doppelmoral gezeichnete Gesellschaft und diagnostiziert eine auf Schein basierende Selbstvermarktung des Einzelnen in einer von Konkurrenzdruck geprägten Gemeinschaft, in der die Simulation und die Künstlichkeit Authentisches und Individuelles überlagern.

Nico Helminger trat auch als Kinderbuchautor hervor; er schrieb Geschichten wie D'Schoul brennt (zusammen mit Guy Rewenig) und drei Kinderstücke (ollimimischmulli [1978], wou geet ët hei op schlidderascht [1983], So, wéi as dat ............. mat der Léift? [1985]), in denen er als aufgeklärter Bürger zur Zivilcourage aufruft und ethische Grundsätze vermittelt. Zugleich setzte sich Nico Helminger auch theoretisch mit dem Kindertheater auseinander.

Nico Helminger veröffentlichte Gedichte und Prosatexte in verschiedenen renommierten internationalen und luxemburgischen Anthologien und Zeitschriften wie Europe, Action Poétique, Galerie oder Les Cahiers luxembourgeois. Einige Lieder wurden von Fernand Kimmel, Albert Marinov und Josée Dostert vertont. Aus der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Camille Kerger entstanden vier Kammeropern (Melusina [1995], Rinderwahn [1998], Ein Mond aus kochender Milch [2001], Fintenzauber [2006]) und andere Text-Klang-Experimente (Blende 8 [1991], Die Kathedrale von Ell [1999]). schwarzloch wurde ins Ungarische übersetzt (Budapest 2009), und Nico Helminger selbst übersetzte unter dem Titel Fin de siècle - Phantombild Auszüge aus Breccia und Poasis von Pierre Joris ins Deutsche.

Miss Minett wurde 1993 mit dem Preis des Kulturvereins Minettsdapp ausgezeichnet. Nico Helminger war mehrfach Preisträger beim Concours littéraire national. 2008 wurde er mit dem Prix Batty Weber, 2014 wurde sein Gedichtband mit dem Prix Servais ausgezeichnet. Nico Helminger war 2012 Autor in residence am TNL in Luxemburg. Seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des Printemps des poètes in Luxemburg. Er war Mitglied des LSV bis zu dessen Auflösung 2016.

Claude D. Conter

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
einer blättert im Fahndungsbuch. gedichte schreiben für die gedichte nicht lesen? (1973-1978)
Nico Helminger [Autor(in)]
1978
DEU
1978
E rosa Dräieck. Erzielung
Nico Helminger [Autor(in)]
1979
LTZ
1979
rosch oder déi lescht rees
Nico Helminger [Autor(in)]
1981
LTZ
1981
ikaros mit schnellkochtopf. buch aus eisen von jeannot bewing
Nico Helminger [Autor(in)]
1982
DEU
1982
landschaft mit seilbahn
Nico Helminger [Autor(in)]
1986
DEU
1986
de schantchen
Nico Helminger [Autor(in)]
1989
LTZ
1989
Frascht. Roman
Nico Helminger [Autor(in)]
1990
LTZ
1990
Patton & co. Tryptichon
Nico Helminger [Autor(in)]
1992
LTZ
1992
Miss Minett
Nico Helminger [Autor(in)]
1993
LTZ
1993
Melusina. Kammeroper in zehn Bildern. Musik von Camille Kerger
Nico Helminger [Autor(in)]
1995
DEU
1995
In eigener säure. sequenzen mit Tuschzeichnungen von Franz Dasbourg
Nico Helminger [Autor(in)]
1996
DEU
1996
Iwwer Land
Nico Helminger [Autor(in)]
1998
LTZ
1998
Rinderwahn oder Poveretti wird singen. Eine Kammeroper in 14 Bildern. Musik von Camille Kerger. 1998 aufgeführt am Nationaltheater Mannheim
Nico Helminger [Autor(in)]
1999
DEU
1999
Kitsch oder d'liewen as uschass, ët sief dann, den dout erweist sech als ligen. Eng ballad
Nico Helminger [Autor(in)]
2001
LTZ
2001
leschten enns käe liewen
Nico Helminger [Autor(in)]
2001
LTZ
2001
de john grün, dout am bushaischen. Prosa
Nico Helminger [Autor(in)]
2002
LTZ
2002
D'Schoul brennt! 23 Lidder fir Kanner
Nico Helminger [Autor(in)]
Guy Rewenig [Autor(in)]
2003
LTZ
2003
Ein Mond aus kochender Milch. Kammeroper. Musik von Camille Kerger
Nico Helminger [Autor(in)]
2003
DEU
2003
f@king love & death sou niewebäi
Nico Helminger [Autor(in)]
2003
LTZ
2003
Grenzgang. Sequenzen. Illustrationen von Bodo Korsig
Nico Helminger [Autor(in)]
2003
DEU
2003
brennweiten der begegnung. [Photos] yvon lambert mit texten von nico helminger
Nico Helminger [Autor(in)]
2005
DEU
2005
schwarzloch
Nico Helminger [Autor(in)]
2006
DEU
2006
now here & nowhere oder den här io ming pei hätt mueres gär krewetten
Nico Helminger [Autor(in)]
2007
DEU ENG FRE LTZ
2007
Besuch bei den älteren Werken des Mondes. sequenzen & Gedichte. Mit Illustrationen von Jean Delvaux
Nico Helminger [Autor(in)]
2008
DEU
2008
De giele Fleck. Text : Nico Helminger. Konzept & Biller : Simone Johann
Nico Helminger [Autor(in)]
2008
LTZ
2008
seven up & some down
Nico Helminger [Autor(in)]
2008
DEU ENG
2008
Dow Jones.
Nico Helminger [Autor(in)]
2010
LTZ
2010
Pink Slip Party.
Nico Helminger [Autor(in)]
2011
LTZ
2011
Abrasch
Nico Helminger [Autor(in)]
2013
DEU FRE LTZ
2013
Lëtzebuerger Léiwen. Roman.
Nico Helminger [Autor(in)]
2013
LTZ
2013
Ursprung
Nico Helminger [Autor(in)]
2013
DEU
2013
Autopsie. Roman
Nico Helminger [Autor(in)]
2014
LTZ
2014
Flakka. Esch-Trash
Nico Helminger [Autor(in)]
2016
LTZ
2016
Kuerz Chronik vum Menn Malkowitsch sengen Deeg an der Loge. Erzielungen
Nico Helminger [Autor(in)]
2017
LTZ
2017

Eigene Übersetzungen und Adaptationen

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Fin de siècle - Phantombild. Ausgewählte Gedichte 1974 - 2000. Aus dem amerikanischen Englisch von Nico Helminger. Ill.: Nicole Peyrafitte
Pierre Joris [Autor(in)]
Nico Helminger [Übersetzer(in)]
2004
DEU
2004

Mitarbeit bei Zeitungen

Titel der Zeitung Benutzte Namen
Action poétique. Revue trimestrielle
Nico Helminger
Artic-Magazin. Zeitschrift für Kunst, Literatur und Philosophie
Nico Helminger
Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
Nico Helminger
Europe. revue littéraire mensuelle
Nico Helminger
Galerie. Revue culturelle et pédagogique
Nico Helminger
ndl (Neue deutsche Literatur). Zeitschrift für deutschsprachige Literatur
Nico Helminger
Pages de la SELF (Les)
Nico Helminger
Phare (Le). Kulturelle Beilage - Point de vue culturel
Nico Helminger
Sprache im technischen Zeitalter
Nico Helminger
Tageblatt / Escher Tageblatt = Journal d'Esch. Zeitung fir Lëtzebuerg
Nico Helminger
transkrit. Revue littéraire - Zeitschrift für Literatur
Nico Helminger

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Corina Mersch (Corina Ciocârlie)
1999 Un miroir aux alouettes. Petit dictionnaire de la pensée nomade.
2003 der aufstand der allliteraten. eine subjektive chronologie des zickzackkurses der federhalter. notizen zur entwicklung der luxemburger literatur in der zweiten jahrhunderthälfte
Josée Hansen
2003 Dolls. In: d'Lëtzebuerger Land 09.05.2003
Irmgard Honnef-Becker
2004 Grenzgänge. Begegnung mit Nico Helminger. In: Über Grenzen, S. 205-218.
2005 Précis d’histoire de la littérature en langue luxembourgeoise
Camille Kerger
2008 Laudatio "Nico Helminger". In: Prix Batty Weber. Nico Helminger, [prix national de littérature 2008]
[2009] Bibliographie sélective de Nico Helminger, avec articles et contributions, faite par le CNL [jusqu’en 2009]
Claude D. Conter
2009 Wege aus der Regionalliteratur - auf dem Weg zur Nationalliteratur? Über die Luxemburger Schriftstellerbrüder Guy und Nico Helminger. In: Arts et Lettres 1 (2009), S. 7-23
2012 Badeglück in einem Stück. Uraufführung von Nico Helmingers "Boulevard Royal". In: Luxemburger Wort 08.02.2012, S. 16.
Josée Zeimes
2012 Le jeu de l'être et du paraître. DenTheater.lu: première création de "Boulevard Royal" de Nico Helminger. In: Le Jeudi 09.02.2012, p. 25.
Josée Zeimes
2012 Une agitation fievreuse. Théâtre national du Luxemourg: première création de "Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort". [Critique de théâtre]. in: Le Jeudi 11.10.2012.
Josée Zeimes
2013 "De Konterbass". Au Théâtre des Casemates. [Critique]. In: Le Jeudi 20.05.2013, p. 28.
2013 Dem Museker seng Klo. "Der Kontrabass" vum Patrick Süskind op Lëtzebuergesch [Theaterkritik]. In: Luxemurger Wort 20.06.2013, S. 9.
Pablo Chimienti
2013 Les poètes ont fait le printemps. [et Entretien avec Nico Helminger]. In: Le Quotidien 15.004.2013, p. 10.
Josée Zeimes
2015 „Ballottés entre deux pays“. In: Le Jeudi, n°13, 26.03-01.04.2015, p.24 [zu: Furcht und Wohlstand im Luxemburger Land]
Fabienne Gilbertz
2015 „"Don't laugh, because it's true". Sammelband "Migrant" verbindet humorvolle und ernsthafte Blicke auf das Thema Migration“. In: Livres = Bücher, mai-juin 2015, p.12
Josée Hansen
2015 „Faut pas être raciste“. In: d'Lëtzebuerger Land, 27.03.2015, p.15 [zu: Furcht und Wohlstand im Luxemburger Land]
2015 Laudatio fir mäi Brudder, wéi en de Servais-Präis krut. In: Remise du Prix Servais 2014 à Monsieur Nico Helminger, p. 17-23
2016 Musikalesch Visittekaart: Nico Helminger. In: https://www.100komma7.lu/podcast/126181
2017 15 Poeten aus 13 Länner: Ee Gespréich mam Schrëftsteller Nico Helminger [Vun allen Säiten - Iwwer d'Literatur zu Lëtzebuerg (43)] In: Lëtzebuerger Journal, 27.03.2017.
2018 "Eng anarchesch Kraaft". Identitéit am Erziele sichen. Am Gespréich: den Nico Helminger iwwer Konsum an d’Schreiwen op Lëtzebuergesch. In: Tageblatt, 05.01.2018, S. 4-5.

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
rosch oder déi lescht rees 1981 1981
landschaft mit seilbahn 1986 1986
de schantchen 1989 1989
Frascht. Roman 1990 1990
Patton & co. Tryptichon 1992 1992
Miss Minett 1993 1993
Melusina. Kammeroper in zehn Bildern. Musik von Camille Kerger 1995 1995
In eigener säure. sequenzen mit Tuschzeichnungen von Franz Dasbourg 1996 1996
Iwwer Land 1998 1998
Rinderwahn oder Poveretti wird singen. Eine Kammeroper in 14 Bildern. Musik von Camille Kerger. 1998 aufgeführt am Nationaltheater Mannheim 1999 1999
Kitsch oder d'liewen as uschass, ët sief dann, den dout erweist sech als ligen. Eng ballad 2001 2001
leschten enns käe liewen 2001 2001
de john grün, dout am bushaischen. Prosa 2002 2002
D'Schoul brennt! 23 Lidder fir Kanner 2003 2003
Ein Mond aus kochender Milch. Kammeroper. Musik von Camille Kerger 2003 2003
f@king love & death sou niewebäi 2003 2003
Grenzgang. Sequenzen. Illustrationen von Bodo Korsig 2003 2003
Fin de siècle - Phantombild. Ausgewählte Gedichte 1974 - 2000. Aus dem amerikanischen Englisch von Nico Helminger. Ill.: Nicole Peyrafitte 2004 2004
brennweiten der begegnung. [Photos] yvon lambert mit texten von nico helminger 2005 2005
schwarzloch 2006 2006
now here & nowhere oder den här io ming pei hätt mueres gär krewetten 2007 2007
seven up & some down 2008 2008
Dow Jones. 2010 2010
Pink Slip Party. 2011 2011
Abrasch 2013 2013
Lëtzebuerger Léiwen. Roman. 2013 2013
Ursprung 2013 2013
Autopsie. Roman 2014 2014
Flakka. Esch-Trash 2016 2016
Kuerz Chronik vum Menn Malkowitsch sengen Deeg an der Loge. Erzielungen 2017 2017

Literaturpreise

Name Auszeichnung Ausgezeichnetes Werk Jahr
Concours littéraire national Preis - Lyrik (zusammen mit Amnesty International Luxembourg) Zwischen Argentinien und Neujahr [ET] lëtzebuerg-gare [ET] d'zeitungsfra 1978
Concours littéraire national Preis & Auszeichnung – Theater [Theaterstück] 1979
Concours littéraire national Preis - Hörspiel (mit RTL) Fräizäit 1980
Concours littéraire national Preis - Kurzgeschichte Vrum Schluechthaus [&] Reporter [&] Bastelaarcécht [L] Schlitze klopfen [&] Geisterbahn [&] Café [D] 1981
Concours "Kannertheater" (Ville de Luxembourg) 1. Preis ex-aequo Wou geet et hei op Schlidderascht? 1982
Concours littéraire national Auszeichnung - Lyrik was kommt [et 8 autres poèmes] 1983
Concours littéraire national Auszeichnung - Roman Bruch 1984
Concours littéraire national [Kurzes Theaterstück] Happy Birthday [ET] Atlantis. Kleng lëtzebuerger Trilogie 1985
Concours littéraire national Preis - Lyrik Patton & co. 1990
Theaterwettbewerb Minettsdapp - Kultur am Süden Miss Minett 1991
Concours littéraire national Preis & Auszeichnung - Kurzgeschichte Äddi Willy [ET] Ierfschaft [ET] Tag an der Grenze [ET] Kurze Geschichte vom jungen Joe [ET] Margeriten 1992
Concours littéraire national 2 Preise - Hörspiel 1993
Concours littéraire national 2. Preis ex æquo - Reisebericht medea, enn august 1982 (aus den algerësche reesbicher) 1996
Theaterwettbewerb Minettsdapp - Kultur am Süden 1. Preis ex aequo Western Blot 1996
Concours littéraire national 1. Preis - Hörspiel f@king love & death sou niewebäi 1999
Résidence d'auteurs au Théâtre national du Luxembourg (Luxembourg) 2007
Prix Batty Weber (Prix national de littérature) Batty Weber-Preis (Nationaler Literaturpreis, zur Auszeichnung des Gesamtwerks) 2008
Prix Servais Servais-Preis Abrasch 2014

Mitgliedschaft

Name
LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1985-2016]
Minettsdapp (De)
Printemps des Poètes - Luxembourg
Zuletzt geändert 26.03.2018