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Foto: Mario Bellardinelli


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© Collection CNL

Mario Bellardinelli

Ancona () Luxemburg

Mario Bellardinelli war der Sohn eines Schusters. Nach dem Abschluss des Studiums der Politikwissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom arbeitete er bis 1984 bei Olivetti in Ivrea. Danach wechselte er nach Brüssel zur Europäischen Kommission in die Telekommunikationsabteilung, bevor er ab 1991 in Luxemburg die EU-Abteilung Dissemination of Scientific and Technical Knowledge Unit leitete. Mario Bellardinelli war im Vorstand der italienisch-luxemburgischen Vereinigung Convivium tätig.

Mario Bellardinelli ist der Autor von vier Gedichtbänden in italienischer Sprache, von denen utopie (1999) nur in kopierter Form an Freunde verteilt wurde. Sie thematisieren den Tod und die Vergänglichkeit, aber auch Lebensfreude und Freundschaft, mit teilweise autobiografischen Elementen. Mario Bellardinelli wirft einen ironischen Blick auf die italienische Wirklichkeit mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Problemen und kritisiert Korruption, Medien- und Konsumgesellschaft, aber auch die Globalisierung. Er setzt sich ein für Bürgerrechte, Frieden und Freiheit. Kennzeichend für Mario Bellardinellis Texte ist die Kombination von widersprüchlichen Elementen wie anarchistische Ideen und Bibelreferenzen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Mitgliedschaft

  • Convivium - Centre d'animation culturelle italo-luxembourgeois asbl
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Mario Bellardinelli. Unter: , aktualisiert am 07.05.2021, zuletzt eingesehen am .