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Foto: Vic Fischbach


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© Collection CNL

Vic Fischbach

Victor Fischbach
Schieren Luxemburg

Pseudonyme: V.F.

Vic Fischbach besuchte die Grundschule in Schieren und das Gymnasium in Diekirch. 1942 wurde er zum Reichsarbeitsdienst in Peenemünde dienstverpflichtet und im April 1943 in die Wehrmacht zwangsrekrutiert. Er desertierte im August 1943. Vic Fischbach ist einer der Zeitzeugen der NS-Zeit, welche für den Luxemburger Dokumentarfilm Heim ins Reich. Wéi Lëtzebuerg sollt preisesch ginn (2004) von Claude Lahr befragt wurden. Von 1945 bis 1949 studierte er Agrarwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Vic Fischbach war von 1949 bis 1952 Lehrer an der Ettelbrücker Ackerbauschule und von 1952 bis 1977 Leiter der Abteilung Viehzucht an der Ackerbauverwaltung (ASTA), welcher er von 1977 bis 1984 vorstand.

Vic Fischbach verfasste Fachartikel zum Thema Tierzucht und Tierhaltung in verschiedenen Publikationen; sowie Der Bauer im Gutland in An der Ucht (1961) und zeichnete verantwortlich für die Redaktion von 150 Joer Annalen (2003).

Vic Fischbach schreibt Kriminalromane, in denen er sowohl Hintergrundwissen über seine Heimatregion um Schieren und Ettelbrück, als auch historische, populärwissenschaftliche, pflanzenkundliche und veterinärmedizinische Versatzstücke verarbeitet. In den beiden ersten Romanen führt der Luxemburger Hauptkommissar Jean Markus die Ermittlungen. D’Haus am Härewee handelt vom unerklärlichen Selbstmord einer im Haus im Herrenweg lebenden Frau aus dem großbürgerlichen Milieu. In Viele weisse Westen geht es um einen ungeklärten Mordfall an einem Mann, dessen Aktivitäten als Erpresser ans Licht treten. Der Krimi Scopolamin dreht um die Aufklärung der Todesfälle von verschiedenen Reitpferden, die durch die gleichnamige Droge vergiftet wurden. Mit diesem und den nachfolgenden Fällen wird der Privatdetektiv Bill Parker betraut. Der Kriminalroman D’Piccadilly Lilly handelt von den Ermittlungen zur Klärung des Mords an einer wohlhabenden und attraktiven Witwe. Vic Fischbach übersetzte diesen Roman auch ins Französische. Eine Flasche zu viel geht dem plötzlichen Tod eines Luxemburger Malers auf den Grund, der dem Genuss eines seltenen Rotweins erliegt. In Kokain, ein Kriminalroman der in Luxemburg und in Holland verortet ist, geht es um die Aufklärung eines Polizistenmordes im Kontext des Kampfs gegen den internationalen Drogenschmuggel. Der laut Autor vorläufig letzte Roman Der Tote auf der Nuck verfolgt die Ermittlungen des Luxemburger Polizeikommissars Alex Kugener bezüglich des Funds einer kopflosen Leiche in der luxemburgischen Provinzstadt Ettelbrück. Im letzten Roman des Autors, Mord in Grentzingen, geht die Polizei dem Mord an einer kurdischen Familie nach, die in der abgebrannten Kapelle des Luxemburger Orts Grentzingen gefunden wurde.

Dieser Artikel wurde verfasst von Pascal Seil

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Aktiv am Liewen. déi nei Zäitschrëft fir Mënschen mat Liewenserfahrung
    Verwendete Namen
    Vic Fischbach
  • Titel der Zeitschriften
    Bauerekalenner / Letzeburger Bauere-Kalenner
    Verwendete Namen
    Vic Fischbach
  • Titel der Zeitschriften
    Ons Stad. éd. par l'administration communale de la Ville de Luxembourg
    Verwendete Namen
    V.F.

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Seil, Pascal: Vic Fischbach. Unter: , aktualisiert am 06.11.2020, zuletzt eingesehen am .