Wir verwenden essenzielle Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis auf unserer Website zu gewährleisten. Mehr erfahren

Foto: Cyril Welch


Foto:
© Droits réservés/Alle Rechte vorbehalten

Cyril Welch

Los Angeles, CA ()

Cyril Welch besuchte die Barton School for Boys in Topanga Canyon (Ca, USA), das Institut auf dem Rosenberg in Sankt Gallen (Schweiz) und das Voralpinische Knaben-Institut „Montana“ in Zug (Schweiz). Nach dem Umzug mit der Familie in die USA besuchte er die Emerson Junior High School, ab 1955 die University High School und schließlich die Hamilton High School in Los Angeles. Sein Studium absolvierte Cyril Welch am Santa Monica College, an der Universität von Montana und an der Penn State University, wo er im Juni 1964 mit einem Ph.D. in Philosophie abschloss. Anschließend unterrichtete er Philosophie am East Carolina College (Greenville, USA), am Antioch College (Yellow Springs, Ohio, USA) und, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004, an der kanadischen Mount Allison University (Sackville, New Brunswick). Cyril Welch ist der Ehemann von Liliane Welch. Er hat die luxemburgische Staatsangehörigkeit angenommen und lebt auch nach dem Tod seiner Frau abwechselnd in Sackville und in Hesperingen.

Cyril Welch veröffentlichte während seiner langjährigen akademischen Tätigkeit eine Reihe von philosophischen und literaturwissenschaftlichen Arbeiten: The Sense of Language (1973), Emergence: Baudelaire, Mallarmé, Rimbaud (1973, mit Liliane Welch), Address: Rimbaud, Mallarmé, Butor (1979, mit Liliane Welch), The Art of Art Works (1982), Linguistic Responsibility (1988), Contemplative Logic (1999) und Reading, Talking, Writing: 12 Essays in Philosophy (2004). Darüber hinaus schrieb er Beiträge für Man and World, Philosophy and Rhetoric sowie Cahiers de philosophie der Université du Luxembourg.

Bei dem Prosatext Acknowledgments handelt es sich um eine Reflexion der Lebenserinnerungen des Autors, wobei die drei Lebensetappen der Kindheit in den USA und in der Schweiz, der Begegnung mit dem Philosophen Henry Bugbee und die Verbindung mit Liliane Welch strukturgebend sind. Dabei erzählt Cyril Welch, welche Erlebnisse, Begegnungen und intellektuelle Einflüsse prägend auf sein und auf das Leben seiner Ehefrau Liliane gewirkt haben.

Unter dem Titel Laocius. On Paths & Powers legt Cyril Welch 2019 eine kommentierte englische Fassung des chinesischen Klassikers Thao Te Ching von Laozi vor, ein Werk das ebenfalls zeitgleich von Serge Tonnar ins Luxemburgische übertragen wurde. Der Band enthält auch den chinesischen Text und eine DVD mit den gesammelten Werken von Cyril Welch.

Dieser Artikel wurde verfasst von Pascal Seil

Veröffentlichungen

Sonstige Mitarbeit

Zitiernachweis:
Seil, Pascal: Cyril Welch. Unter: , aktualisiert am 14.05.2021, zuletzt eingesehen am .