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Alfons Ennesch

Alphons Ennesch ; Alphonse Ennesch
Bettingen/Mess Luxemburg

Alfons Ennesch ist der Vater von Carmen Ennesch. Er war Ingenieur und Gewerbeinspektor beim Hüttenwerk Aachen Rothe Erde, später bei der Société métallurgique des terres rouges in Luxemburg. 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet und wegen seiner Weigerung, der VdB beizutreten, im Grundgefängnis inhaftiert.

Von seinen Berufsinteressen geprägt sind die Phantasien eines Hütten-Technikers beim Nachtdienst, die 1901 in Freie-Deutsche Blätter erschienen und in denen Alfons Ennesch die zivilisationsfördernde Mission der Technik unterstreicht. Sein autobiografischer Bericht Meine Verhaftung durch die Gestapo sollte andere dazu anregen, ihre Kriegserlebnisse aufzuschreiben. Alfons Ennesch verstand seinen Text auch als Materialgrundlage für Historiker. Die aus historischem Quellenmaterial zusammengestellte Reihe von 33 Heften Skizzen und Bilder aus dem luxemburgischen Bundeskontingent zum deutschen Heere (1937-1947) illustriert die Geschehnisse Luxemburgs als preußische Bundesfestung. Zudem hielt er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit Vorträge und veröffentlichte in Deutschland Schriften über Sozialreformen, Unfallverhütungsvorschriften und -versicherung z. B. Die Pensionsversicherung der Privatbeamten (1903).

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Freie-Deutsche Blätter. Wochenschrift für Politik, Wissenschaft und Kunst
    Verwendete Namen
    Alfons Ennesch

Archiv

Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Alfons Ennesch. Unter: , aktualisiert am 24.06.2022, zuletzt eingesehen am .