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François Conrad

Fränz Conrad
Luxemburg

François Conrad besuchte die Primärschule in Schuttringen und Munsbach, anschließend das Athenäum in Luxemburg-Stadt. Von 2004 bis 2010 studierte er Germanistische Linguistik, Slavistik und Geschichte in Bamberg und Prag und promovierte an der Universität Luxemburg mit der Studie Variation durch Sprachkontakt, einer Analyse der lautlichen Einflüsse des Deutschen und des Französischen auf das zeitgenössische Luxemburgisch. Zurzeit ist er als Postdoc an der Leibniz Universität Hannover beschäftigt, wo er unter anderem Seminare über die luxemburgische Sprache anbietet und diese auch erforscht.

François Conrad schreibt Buchrezensionen und Beiträge zur luxemburgischen Sprache in der Zeitschrift forum. Er ist zudem Liedermacher und begleitet seine luxemburgisch-, deutsch- und französischsprachigen Kompositionen auf der Gitarre und auf dem Klavier. 2011 organisierte er die ersten Science-Slams an der Universität Luxemburg und tritt seitdem regelmäßig als Liedermacher und sprachwissenschaftlicher Science-Slammer auf Kleinkunstbühnen in Luxemburg und Deutschland auf. 2019 gewann er die norddeutsche Meisterschaft im Science-Slam und wurde im gleichen Jahr deutscher Vize-Meister. Er ist Mitgründer der luxemburgischsprachigen Theatergruppe Här a Madamm Knapp, die 2012 ihr erstes, von Conrad verfasstes Stück, De roude Knäppchen, im Théâtre du Centaure aufführte. François Conrad zeichnete zudem für die Stücke Iwwerbeliicht (2015, zusammen mit Kyra Fischbach, Sam Paulus, Marie Lammar und Nora Thix) und Dreem weider (2016) verantwortlich.

Die Erzählung Warum Deutsch bellt und Französisch schnurrt ist aus dem Science-Slam Warum klingt das Deutsche so schön (hart)? entstanden und gibt einen Einblick in die klanglichen Eigenschaften der deutschen, luxemburgischen, französischen, spanischen, italienischen und englischen Sprache. Im Mittelpunkt steht ein deutscher Student, der durch Europa reist und von seinem Freund Konrad, einem Sprachwissenschaftler, die lautlichen Unterschiede verschiedener westeuropäischer Sprachen erklärt bekommt, wobei jede Sprache in Bezug auf ihre Klangfarbe mit einem Tier, im Falle des Luxemburgischen mit einem Eichhörnchen, assoziiert wird.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    forum. fir kritesch Informatioun iwer Politik, Kultur a Relioun
    Verwendete Namen
    Fränz Conrad

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: François Conrad. Unter: , aktualisiert am 15.02.2022, zuletzt eingesehen am .