Maria Sartori-Plebani

Maria Sartori [geb.]

Bozen ()


Foto: Maria Sartori-Plebani
Maria Sartori-Plebani
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Maria Sartori-Plebani stammt aus einer italienischsprachigen Familie in Bozen, wo sie bis zum Abitur ein deutschsprachiges Gymnasium besuchte. Von 1974 bis 1982 studierte sie Deutsch, Englisch und Französisch an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Mailand, ihre Magisterabschlussarbeit behandelte den Sprachuntericht. Seit dem Anfang der 1980er war sie immer auch teilweise als Übersetzerin und Dolmetscherin tätig. Sie unterrichtete bis 1987 Deutsch an verschiedenen Gymnasien in Mailand und in Bozen. Von 1987 bis 1989 setzte sie an der University of Pittsburgh ihr Studium fort und machte einen M.A. in italienischer Sprache und Literatur. Gleichzeitig war sie Teaching Assistant im Italienischen. Von 1989 bis 1993 arbeitete sie als freiberufliche Übersetzerin in Brescia. 1993 kam sie mit ihrer Familie nach Luxemburg, wo sie als Italienischlehrerin für Firmen und Privatkunden arbeitet, seit 2011 freischaffend. Neben Kursen in Luxemburg und per Skype organisiert sie Sprachaufenthalte in Italien. 2016 erhielt sie an der Université du Luxembourg ein Certificat en Langue, Culture et Société Italiennes. Ihr Beitrag La canzone nell’insegnamento dell’italiano erschien im Tagungsband Percorsi storico-letterari e linguistico-metodologici nella didattica dell'italiano oltre frontiera der Universität Trier (Luxemburg 2013). Mit Qui gatta ci cova (München, 2018) stellt sie einen Band mit bildhaften italienischen Redewendungen zusammen. Maria Sartori-Plebani engagiert sich in der Italienisch-luxemburgischen Vereinigung Convivium sowie in der Associazione Culturale dei Lombardi - Lussemburgo und nimmt regelmäßig am Salon du Livre et des Cultures des CLAE teil. 2016 erhielt sie in Neapel den "Premio ASI Italiani nel mondo" für ihren Einsatz zugunsten des Italienischen. Sie schreibt auch Kochrezepte für die Revue.

Maria Sartori-Plebani schrieb eine Romantrilogie, in die autobiografische Elemente einfließen, und in deren Mittelpunkt die Studentin und spätere Übersetzerin und Sprachlehrerin Silvia in verschiedenen Phasen ihres Lebens steht. Die Erzählungen sind gleichzeitig Material für den Italienisch-Unterricht, sie enthalten Worterklärungen und Verständnisfragen. Der erste Band erschien 1994 als Privatdruck und wurde 2012 und 2016 in einer überarbeiteten Fassung gedruckt.

Nicole Sahl

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Tutto cominciò con una telefonata. Romanzo
Maria Sartori-Plebani [Autor(in)]
2012
ITA
Sonstiges > Schulbücher, Erziehungswissenschaft
2012
Mai dire mai. Romanzo
Maria Sartori-Plebani [Autor(in)]
2014
ITA
Sonstiges > Schulbücher, Erziehungswissenschaft
2014
Tutto è bene quel che finisce bene. Una storia leggera ma non troppo per consolidare l'apprendimento dell'italiano. Romanzo
Maria Sartori-Plebani [Autor(in)]
2016
ITA
Sonstiges > Schulbücher, Erziehungswissenschaft
2016

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Marc Fassone
2012 Formation à l’italienne. „I come italiano“ fête sa première année d’existence. In: Le Jeudi Nr. 33, 16.8-22.8.2012
Stefan Osorio-König
2014 Pronto! Italienisch einfach mal am Telefon lernen. Sprachkurs einmal anders. In: Tageblatt 12.09.2014, S. 18
Gitte Härter
2017 Buch-Interview: Maria Sartori-Plebani. In: Schreibnudel.de [online] 01.05.2017

Weblinks

Mitgliedschaft

Name
Convivium - Centre d'animation culturelle italo-luxembourgeois asbl
Zuletzt geändert 10.07.2020