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Foto: Philippe-Serge Weiss


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© Fotostudio Creativ, Margret Friedrich (Echternach)

Philippe-Serge Weiss

Philippe-S. Weiss
Lausanne ()

Philippe-Serge Weiss besuchte die Grundschule und das Gymnasium in Béthusy-Lausanne und in Aigle, sodann das Gymnase cantonal classique de La Cité in Lausanne. Ab 1970 arbeitete er für den Verlag Rencontre in Lausanne und ab 1973 im Bankensektor. 1988 trat er einer Versicherungsgesellschaft bei, verließ Lausanne und zog 1995 nach Luxemburg. Ab 2003 arbeitete er dort als Delegierter des Verwaltungsrats einer Vermögensverwaltungsgesellschaft. Ab 2004 engagierte er sich innerhalb des Cercle suisse Luxembourg, zehn Jahre lang als Vorstandsmitglied und sechs Jahre lang als Präsident (2004-2010). Er wohnte nacheinander in Bartringen und Gonderingen und zog 2012 nach Irrel (Deutschland). Seit 2010 ist er pensioniert.

2007 veröffentlichte Philippe-Serge Weiss zunächst einen kurzen Prosatext, Visage de femme, sodann, 2014, einen Prosaband mit kurzen Erzählungen: Chaque jour est une vie. Der erste Band folgt einer Liebesgeschichte, die mit dem Trauma eines Protagonisten vernetzt ist, der als Jugendlicher den Tod einer jungen Frau bei einem Brand verursacht hatte. Der zweite Band beinhaltet zwanzig thematisch sehr unterschiedliche Erzählungen, in denen der Autor zum Teil in Brief- oder Versform kurze persönliche Überlegungen und Lebensausschnitte liefert sowie sich aktuellen Themen zuwendet. Eine Figur namens Marie, ein Alter Ego des Protagonisten, sowie dessen Erfahrung einer Inhaftierung sind in beiden Bänden zu finden. Sie teilen auch beide ein fragmentarisches Schreiben, das durch die Gliederung der Texte in zahlreiche Abschnitte verstärkt wird und wiederkehrend die weibliche Sinnlichkeit im Besonderen und die körperliche Anziehungskraft im Allgemeinen thematisiert.

Philippe-Serge Weiss zeichnete zudem verantwortlich für die Redaktion der Texte des Begleitbuches zur Ausstellung « Six + Six », die vom Cercle Suisse im Schloss von Bourglinster organisiert wurde und auf einem kulturellen Austausch zwischen Luxemburg und der Schweiz beruhte. Im Band L’Image et le Mot (2015) begleiten Texte von Philippe-Serge Weiss die Bilder der Künstlerin Antoinette Goniva. Der Autor reichert des Weiteren regelmäßig seinen persönlichen Blog mit kurzen Einträgen an.

Dieser Artikel wurde verfasst von Ludivine Jehin

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Jehin, Ludivine: Philippe-Serge Weiss. Unter: , aktualisiert am 25.01.2022, zuletzt eingesehen am .