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© Isabelle Costantini

Isabelle Costantini

Petingen

Isabelle Costantini besuchte die Grundschule in Niederkerschen (1974-1980) und das Lycée Robert Schuman (1980-1987). Sie nahm Schauspielunterricht am Conservatoire d’art dramatique et de diction in Luxemburg, an der Académie de Théâtre in Brüssel sowie an der École de théâtre Nicole Mérouze und der École du Passage in Paris. Sie lebt in Luxemburg und Barcelona.

Seit den 1990er Jahren wirkte Isabelle Costantini als Schauspielerin an Theaterstücken im In- und Ausland mit, so z. B. an Est-ce déja le soir? von Jean-Pierre Sarrazac (Opéra de Lille/Avignon Fesival IN, 1990), an Kitsch (Kulturfabrik, 2001), Pink Slip Party (Kapuzinertheater, 2011) und Boulevard Royal (Kapuzinertheater, 2012) von Nico Helminger, E Stéck Vollek von Jean-Paul Maes (Festival de Steinfort, 2002) und Speck von Claudine Muno (Kulturfabrik, 2003). Parallel war sie auch in Filmen zu sehen, wie z. B. in Dammentour von Pol Scheuer (AFO, 1991), Lorenz im Lande der Lügner von Jürgen Brauer (Video Press/Provobis, 1995) sowie in Back in Trouble (Lynx Productions/Wüste Film, 1997) und Electric Theatre (Rattlesnake, 1999) von Andy Bausch. Isabelle Costantini war zudem als Regieassistentin und Castingdirektorin an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. 1995 inszenierte sie René de Obaldias Stück Grosse Matinée, mit dem sie auf Europatournee ging. Darüber hinaus drehte sie vier Kurzfilme: On ferme (Tarantula, 1998), Les Feux follets (Hémisphères Films, 2002), Twöe Palto (CNA/Samsa, 2006) und Les Lettres de Julia (2009, Tarantula). Eine Zeit lang arbeitete sie als Moderatorin beim Radiosender DNR.

Als Dressurreiterin nahm Isabelle Costantini an nationalen und internationalen Turnieren teil, so z. B. an den Europameisterschaften 2013. In demselben Jahr war sie auch Mitglied des luxemburgischen olympischen Kaders.

2025 publizierte Isabelle Costantini Le Sud n’aime pas les anges. In dem autofiktionalen Roman erfüllt sich die Protagonistin einen lang gehegten Wunsch, indem sie mit ihrer Tochter von Luxemburg in die Provence zieht, wo sie mit ihren Pferden und anderen Tieren im Einklang mit der Natur leben möchte. Die Konfrontation mit Jägern und feindseligen Nachbarn, zahlreiche Baustellen im Haus und eine komplizierte Liebesaffäre lassen den Traum jedoch allmählich zum Albtraum werden.

Dieser Artikel wurde verfasst von Fabienne Gilbertz

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Gilbertz, Fabienne: Isabelle Costantini. Unter: , aktualisiert am 26.03.2026, zuletzt eingesehen am .