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Foto: Alex Fohl


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Alex Fohl

Esch/Alzette

Pseudonyme: af ; Spider ; Ed Webster

Alex Fohl besucht von 1974 bis 1983 das Lycée technique in Esch/Alzette und die Ecole de commerce et de gestion in Luxemburg. 1986 schliesst er seine Studien an der Universität von Metz mit einem DEUG in angewandten Fremdsprachen (Deutsch, Englisch) ab. Anschließend studiert er Geisteswissenschaften in Klagenfurt und Innsbruck und erhält 1994 einen Magister in Politik und Philosophie. Von 1995 bis 1997 arbeitet er als Lehrbeauftragter an verschiedenen Grundschulen. Zu dieser Zeit veröffentlicht er erste Beiträge in der Kulturbeilage des Tageblatt, Le Phare, und in der Wochenzeitung woxx. Ab 1997 arbeitet er hauptberuflich für das Tageblatt, zunächst als Lektor, drei Jahre später dann als Journalist im Bereich Politik. 2008 verlässt er das Tageblatt und arbeitet seither als Berater und Politredakteur der LSAP.

Alex Fohl ist Fotograf, Philosoph, Dichter und Kurzgeschichtenautor. 1996 erscheint sein erstes Werk Gratwanderungen – Autonomie und Pathologie, ein anthropologischer Essay der die Auswirkungen der westlichen Kulturgeschichte beleuchtet. 2011 ruft Alex Fohl ein erstes pädagogisch-künstlerisches Projekt ins Leben, welches er auf der CD/DVD Blue Mantra live à la Brasserie Neumünster festhält. Er ist Gründer von Art!chocs, die sich als Künstlerförderungsgesellschaft versteht, wo er seit der Gründung 2013 den Posten des Beraters, Webmasters und, ab 2016, künstlerischen Leiters innehat. Aus diesem Zusammenhang heraus entsteht das Pseudonym Ed Webster, ein Kofferwort aus "Editor und Webmaster", das er für seine literarischen Werke benutzt. 2017 setzt er eine neue Seite ins Netz, The Stage, wo er sein künstlerisches Alter Ego Spider vorstellt.

Alex Fohl organisiert kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops oder auch die drei Leseabende The Last Kiss, House of Ghosts und Black Ink, die er in seinem Fotogedichtband The Taming Shroud festhält. Das Projekt ist dem Mythos des Sisyphos von Albert Camus gewidmet, und der Autor setzt sich mit existenziellen Fragen der Widersinnigkeit menschlicher Existenz auseinander. Seine Fotografien und englischen Texte ergänzen sich gegenseitig in einer umfassenden Kunstvorstellung. Sein zweiter Band The Last Kiss vereint eine Reihe von Gedichten aus The Taming Shroud, die die Sinnlosigkeit der Liebe hervorheben. Er enthält zudem Aphorismen und einen fotopoetischen Essay zu den Themen des Fremden und der Odyssee.

Mit der von Olga Reiff illustrierten luxemburgischsprachigen Erzählung Dem Eco seng Rees wendet sich der Autor 2019 erstmals der Kinderliteratur zu. In verklärten, poetischen Worten schildert er die Gedankenreise eines alten Hundes, der ein letztes Mal in seinen Träumen die Welt bereist und sich Natur, Tierwelt und Menschen verbunden fühlt.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Tageblatt / Escher Tageblatt = Journal d'Esch. Zeitung fir Lëtzebuerg
    Verwendete Namen
    af
  • Titel der Zeitschriften
    woxx / Grénge Spoun. déi aner Wochenzeitung = l’autre hebdomadaire
    Verwendete Namen
    Alex Fohl

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Alex Fohl. Unter: , aktualisiert am 06.11.2020, zuletzt eingesehen am .