Wir verwenden essenzielle Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis auf unserer Website zu gewährleisten. Mehr erfahren

Foto: Jean-Pierre Didier


Foto:
© Droits réservés/Alle Rechte vorbehalten

Jean-Pierre Didier

J.-P. Didier ; Johann Peter Didier
Dippach Buenos Aires ()

Mit 13 Jahren verließ Jean-Pierre Didier die Primärschule und half seinen Eltern bei der Feldarbeit, bevor er von 1853 bis 1856 nach Belgien geschickt wurde, um seine landwirtschaftlichen und sprachlichen Kenntnisse zu verbessern. 1858 trat er in den Redemptoristenorden ein, erst als Laienbruder, dann als Novize. Er besuchte das Gymnasium in Saint-Nicolas-du-Port bei Nancy und studierte von 1859 bis 1865 Theologie in Téterchen bei Metz. 1866 wurde er zum Priester geweiht und ins Elsass, nach Lothringen und nach Spanien geschickt, bevor er von 1870 bis 1882 Missionar und Missionsbegründer in Ecuador wurde und sich auch um neue Missionen in Chile, Bolivien und Peru kümmerte. Aus Ecuador schickte er Artikel an das Luxemburger Wort, an die Luxemburger Gazette von Chicago und an die Zeitschrift der Redemptoristen La Sainte famille. 1882 wurde er Visitator in Spanien, 1886 in Argentinien, wo er viele Klöster gründete und sich um das internationale Gymnasium in Buenos Aires verdient machte. 1888 unterstützte er ein Auswanderungsprojekt von 50 luxemburgischen Familien nach San Antonio de Iraola in Argentinien, welches aber nach weniger als drei Jahren scheiterte.

Jean-Pierre Didier hat hauptsächlich religiöse und theologische Texte hinterlassen, meist in Deutsch oder Spanisch. Er verfasste die Biografien der Redemptoristenpatres z. B. Un nuevo Apóstol de los Negros, Indios y Leprosos en el Continente Sudamericano, ó sea Reseña biográfica del Rdo. P. Pedro Donders (Buenos Aires 1893). Die Gedichte, die er während seiner Studienzeit in Französisch, Latein und Deutsch schrieb, blieben unveröffentlicht. Die Gründer oder ersten Mönche der alten Benedictiner-Abtei Echternach erschien im Luxemburger Marienkalender. Das Gedicht Der Luxemburger in der Fremde und die Trösterin der Betrübten erinnert an die Muttergottesverehrung aus Luxemburg und thematisiert das Heimweh der Ausgewanderten.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Luxemburger Gazette [Dubuque]
    Verwendete Namen
    Jean-Pierre Didier
  • Titel der Zeitschriften
    Luxemburger Wort / d'Wort / LW
    Verwendete Namen
    Jean-Pierre Didier
  • Titel der Zeitschriften
    Marienkalender / Luxemburger Marienkalender / Lëtzebuerger Panorama
    Verwendete Namen
    Jean-Pierre Didier
  • Titel der Zeitschriften
    Sainte famille (La). Revue ascétique publiée sous le patronage de Saint-Alphonse de Liguori par quelques pères rédemptoristes
    Verwendete Namen
    Jean-Pierre Didier

Sekundärliteratur

Archiv

  • - Archives de la Province de Paris des Rédemptoristes
  • - Archives privées Léon Freimann (CDMH Dudelange)
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Jean-Pierre Didier. Unter: , aktualisiert am 23.10.2020, zuletzt eingesehen am .