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Amélie Picard

Marie Emmanuelle Amélie Picard ; Amalia Struman ; Amélie Struman-Picard
Simmern Arlon ()

Pseudonyme: A.P. (Melle)

Amélie Picard war die jüngste Tochter des Simmer Schmelzherrn Jean Pierre Picard. Als Kind zog sie mit ihren Eltern nach Saint Léger. Sie heiratete den belgischen Arzt Gérard Struman und ließ sich in Hollogne-aux-Pierres in der Nähe von Marche nieder. Ihren Lebensabend verbrachte sie in Arlon.

Literarisch trat Amélie Picard mit romantischen Gedichten, Novellen und Theaterstücken in Erscheinung. Sie war Mitarbeiterin des Luxemburger Wort, der Brüsseler Revue générale, der Revue trimestrielle und der Durendal. Zusammen mit ihrem Schwager, dem Lütticher Professor Godefroid Kurth, gab sie 1874 eine Anthologie belge publiée sous le patronage du roi heraus, in der auch eigene Gedichte aufgenommen waren. In Luxemburg ist vor allem ihr Gedicht Sous un chêne bekannt, das eine alte, auf Limpertsberg im Park der Familie de la Fontaine stehende Eiche besingt. Ihre Text Noël und Le soir wurden von Antoine Eugène vertont. 1890 erschien im Luxemburger Wort als Fortsetzungsroman Die weiße Wasserlilie, die deutsche Übertragung von Le nénuphar blanc durch Nicolas Breisdorff.

Dieser Artikel wurde verfasst von Germaine Goetzinger

Veröffentlichungen

Übersetzungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Luxemburger Wort / d'Wort / LW
    Verwendete Namen
    A.P. (Melle)
  • Titel der Zeitschriften
    Revue générale belge
    Verwendete Namen
    Amélie Picard
  • Titel der Zeitschriften
    Revue trimestrielle de Bruxelles
    Verwendete Namen
    Amélie Picard

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Goetzinger, Germaine: Amélie Picard. Unter: , aktualisiert am 31.03.2020, zuletzt eingesehen am .