Wir verwenden essenzielle Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis auf unserer Website zu gewährleisten. Mehr erfahren

Foto: Carl Prosper Clasen


Foto:
© Droits réservés/ Rechte vorbehalten

Carl Prosper Clasen

Charles-Prosper Clasen
Luxemburg Luxemburg

Nach dem Besuch des Athenäums und des Priesterseminars in Luxemburg wurde Carl Prosper Clasen 1853, nach seiner Priesterweihe, zum Kaplan in Ingeldorf ernannt. 1854 wurde er Vikar in Diekirch. Von 1855 bis 1888 unterrichtete er Religion, Geographie und Geschichte am Progymnasium in Diekirch, dessen Pensionat oder Convict er auch leitete. Da er seit 1877 Gesundheitsprobleme hatte wurde er zum Teil von Jakob Hubert Schütz ersetzt. Von Juni 1888 bis Ende 1891 wurde Clasen Dechant in Mersch, bevor er krankheitshalber in den Ruhestand ging, den er in Luxemburg verbrachte.

Carl Prosper Clasen ist der Autor zahlreicher Schriften über kirchliche und lokalhistorische Themen aus Diekirch, so verfasste er die Studie Der selige Peter von Luxemburg, Cardinal und Bischof von Metz oder  Nachrufe und Leichenreden auf Peter Stehres, den Diekircher Bürgermeister Heinrich Ernst François oder Nikolaus Adames. Er übersetzte aus dem Französischen die teils theologischen, teils erbaulichen Texte Sankt Joseph (1869) und Das Concil und die getreuen Kinder der Kirche (1870), die teils in Buchform, teils im Programm des Progymnasiums Diekirch, teils in der Presse erschienen.

Carl Prosper Clasen wird literarisch tätig mit der Übersetzung aus dem Französischen des Romans Jeanne-Marie von Raoul de Navery, eigentlich Eugénie-Caroline Chervet. Der Text erschien zuerst 1866-1867 als Feuilleton im Luxemburger Wort und dann in Buchform in der Reihe Lehrreiche Unterhaltungsschriften von katholischen Verfassern.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Archiv

  • BnL Ms 276, 302
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Carl Prosper Clasen. Unter: , aktualisiert am 26.10.2020, zuletzt eingesehen am .