Romain Storn
Romain Storn besuchte von 1972 bis 1978 die Grundschule von Pfaffenthal-Eich-Weimerskirch und von 1978 bis 1983 das Lycée technique du Centre, wo er zum Schwachstromtechniker ausgebildet wurde. Ab 1987 arbeitet er im technischen Dienst einer Bank. Er trat 2024 in den Ruhestand.
Romain Storn schreibt Erzählprosa auf Luxemburgisch. Sein erstes Buch Bei deem fënnefte war ech net dobäi (2014) ist eine Sammlung von Anekdoten, die von den Mitgliedern eines Stammtischs, zu dem der Ich-Erzähler gehört, geschildert werden. Den Erzählsituationen entsprechend, wird auf einen hyperbolischen, manchmal ins Groteske übergehenden Erzählstil zurückgegriffen Der Titel bezieht sich auf eine Ultraschalluntersuchung, die der Erzähler bei der ersten Schwangerschaft seiner Frau verpasst hat. Die zweite Publikation Buschtawenzopp (2020) versammelt teils narrative, teils diskursive Kurzprosatexte in mal lustigem, mal ernstem Ton. Thematisiert werden in Romain Storns Texten Ereignisse und Begebenheiten aus dem privaten oder beruflichen Alltag, das Geschlechter- und Generationenverhältnis, Kindheits- und Jugenderinnerungen oder auch Aspekte der gesellschaftlichen Entwicklung in Luxemburg, insbesondere der Status der luxemburgischen Sprache und das wahrgenommene Verhältnis zwischen Luxemburgern und Ausländern.
D’Bomi Berti an de Virus (2022) entstand vor dem Hintergrund der Corona-Krise. In zugleich humoristischem und mitfühlendem Ton wird anhand von Tagebucheinträgen das Erleben der Krise aus der Perspektive einer älteren Frau dargestellt. Thematisiert werden Einschränkungen des Alltags und Veränderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen während des Lockdowns, aber auch der Erwerb digitaler Kompetenzen und die Kraft menschlicher Hoffnungs- und Bindungsenergien bis hin zur Eheschließung im hohen Alter.
Veröffentlichungen
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Jahr2014
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Titel BuschtawenzoppJahr2020
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Titel D'Bomi Berti an de VirusJahr2022
Marson, Pierre: Romain Storn. Unter: , aktualisiert am 20.10.2026, zuletzt eingesehen am .