14.07.1932 Schifflingen
A. A. besuchte nach der Grundschule in Schifflingen die Handwerkerschule in Esch/Alzette. Daran schloss er eine Gesellenprüfung als Polsterer und Dekorateur an. Nach dem Militärdienst war er arbeitslos, bevor er beim Stahlunternehmen ARBED 1953 als Akkordarbeiter, 1962 als Hüttenpolizist und zwei Jahre später als Angestellter in der Buchhaltung tätig wurde. Später wechselte er in eine Abteilung der Datenverarbeitung, wo er bis 1989 in leitender Funktion tätig war.
A. A. debütierte mit der sozialpolitischen Utopie Ignis ultimus, einem Roman, der zwei Jahre später unter dem Titel Am Ende steht der Anfang neu überarbeitet erschien. A. A., der seit 1953 gewerkschaftlich tätig ist, versteht seine fiktionalen Gesellschaftsentwürfe als Illustration einer neuen politischen und ökonomischen Theorie. Weitere Kurzgeschichten und Erzählungen, die in den Zeitschriften nos cahiers und Schaukelstull veröffentlicht wurden, spielen ebenfalls in der Arbeitswelt und thematisieren u. a. sprachliche und kulturelle Verständigungsprobleme. Für die deutsch-luxemburgische Humoreske Wandlung durch Chlorophyll erhielt A. A. 1999 eine Auszeichnung beim zweiten Luxemburger Literaturpreis für Mehrsprachigkeit. Für den Prosatext La dernière confession erhielt A. A. vom Centre européen pour la promotion des arts et des lettres beim siebten internationalen Literaturwettbewerb den ersten Preis (2002). A. A. ist Mitglied des LSV.
| Titel | Jahr |
Sprache | Genres | Rezension |
|---|---|---|---|---|
| Ignis ultimus. Das letzte Feuer. Bitterer Weg zur Menschlichkeit. Roman Antony, André aut. |
1998 | DEU |
||
| Am Ende steht der Anfang.Roman. Antony, André aut. |
2000 | DEU |
Titel der Zeitung/Zeitschrift |
benutzte Namen |
|---|---|
| nos cahiers. Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur | Antony, André |
| Autor | Jahr |
Info |
|---|---|---|
| jén (Netgen, Jérôme) |
1999 | Ignis Ultimus - Das letzte Feuer. In: Tageblatt 28.04.1999. |
| Name | Auszeichnung | Ausgezeichnetes Werk | Jahr |
|---|---|---|---|
| Literaturpreis L - Luxemburger Literaturpreis für Mehrsprachigkeit | Wandlung durch Chlorophyll. Humoreske | 2000 | |
| Concours littéraire "nos cahiers" | Ausgezeichnetes Werk (20 ans nos cahiers) | 2001 | |
| Concours littéraire international (CEPAL, Kédange-sur-Canner) | 1. Preis | La dernière confession | 2002 |
| Name |
|---|
| CEPAL- Centre Européen pour la Promotion des Arts et des Lettres |
| LSV - Luxemburger Schriftstellerverband |