Elise Knackfuß

Anna Elisabetha Walburga von Knackfuß [geb.]; Elisabeth von Knackfuß; Elise Knackfuss

Pseud.: A. Joachim

Koblenz () - Bettemburg


Elise Knackfuß ist die Tochter des Generalmajors Friedrich von Knackfuß, der das französisch-preußische Topographische Büro in Koblenz leitete.Sie zog vor 1888 nach Bettemburg ins Kloster, das auch als Altersheim diente. Dieser Umzug nach Luxemburg dürfte zurückzuführen sein auf ihre Mutter Catharina Settegast, deren aus Koblenz stammende Familie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. verwandtschaftliche Verbindungen zu Luxemburg unterhielt.

Elise Knackfuß schrieb zur religiösen Erbauungsliteratur zählende Novellen und Erzählungen, in denen katholischem Glauben und einfacher ländlicher Idylle den Vorzug vor Reichtum Wissenschaft und weltlichem Erfolg gegeben wird. Sie verfasste auch Caroline Settegast. Eine Zeitskizze mit Lebensbildern (Koblenz 1875), eine Biografie ihrer Tante, einer Koblenzer Wohltäterin, die, wie sie selbst, nachweislich Kontakt zu Clemens Brentano hatte.

 

Nicole Sahl

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Konrad Feilchenfeldt
1986 "Da sang ich, reich treulich die Hände". Zur Überlieferungsgeschichte eines Novalis-Zitats im Freundeskreis Luise Hensels. In: Huber-Thoma, Erich [ed.]: Romantik und Moderne. S. 135-159 [v.a. S. 145-154]
Zuletzt geändert 10.02.2014