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© Shari Schenten

Shari Schenten

Niederkorn

Shari Schenten besuchte die Grundschule in Bettembourg (1992-1998) und das Lycée de garçons in Esch/Alzette (1998-2005). Anschließend studierte sie Germanistik und Romanistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (2005-2009) und Germanistik an der Universität Luxemburg (2009-2010). Von 2010 bis 2012 absolvierte sie den Master-Studiengang Lëtzebuerger Studien an der Universität Luxemburg. Seit 2012 unterrichtet Schenten Luxemburgisch am Lycée Mathias Adam in Petingen; von 2012 bis 2015 war sie zudem am Institut national des langues angestellt. Als Conseillère didactique begleitet und evaluiert sie seit 2017 Referendare im Rahmen des Stage pégagogique (IFEN). Von 2016 bis 2022 präsidierte sie die Programmkommission für das Fach Luxemburgisch und von 2018 bis 2023 unterrichtete sie den Kurs Sprachdidaktik für Masterstudierende der Luxemburgistik an der Universität Luxemburg. Neben ihrem Beruf war Shari Schenten von 2009 bis 2025 als Freelance-Journalistin bei RTL tätig, vor allem in der Sportberichterstattung. Sie ist die Tochter von Chantal Keller.

Shari Schenten schreibt Lehrbücher für den Fremdsprachenunterricht. In der Reihe A lass. Mir léiere Lëtzebuergesch, die sie mit u.a. Simone Bleser herausgibt und die sich an Jugendliche richtet, erschienen zwischen 2023 und 2025 drei Arbeitshefte und eine Grammatik für das Luxemburgische. Daneben verfasste sie den zweibändigen Lernkrimi De Mystère vun der Ketten (2025) und die Lerngeschichte Een Dag op den Olympesche Spiller (2026), die beim Erlernen des Luxemburgischen eingesetzt werden können.

2025 erschien das Sachbuch (K)Eng Fraewelt, in dem Schenten, ausgehend von eigenen Erlebnissen und (pop)kulturellen Ereignissen, misogyne Diskurse und Strukturen der heutigen Gesellschaft offenlegt.

In der Erzählung Lama Glama (2026) helfen drei aus dem Nichts aufgetauchte Lamas der Protagonistin, eine Verlusterfahrung zu verarbeiten und ihren Platz in der Gemeinschaft wiederzufinden. Die Autorin greift dabei die Legende des himmlischen Lamas (Yacana) auf und verweist auf die zentrale Rolle des Tieres in der Kultur der Inka.

Zusammen mit Narmina Pasqualoni gründete Shari Schenten die Plattform Ënnert dem Radar Produktiounen, mit der Autoren auf dem Weg zur Publikation im Selbstverlag unterstützt werden sollen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Fabienne Gilbertz

Veröffentlichungen

Zitiernachweis:
Gilbertz, Fabienne: Shari Schenten. Unter: , aktualisiert am 23.07.2026, zuletzt eingesehen am .