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Foto: Chantal Keller


Foto:
© Collection CNL

Chantal Keller

Chantal Schenten ; Chantal Schenten-Keller
Kayl

Pseudonyme: C.K. ; C.S.

Chantal Keller ging in Kayl zur Grundschule. Sie besuchte anschließend bis 1978 die Berufsschule in Esch/Alzette und schloss 1980 die gesundheitspflegerische Berufsausbildung an der École paramédicale des Centre hospitalier ab. Dort arbeitete sie bis 1990 als Krankenpflegerin auf der Krebsstation, später in einem medizinischen Laboratorium. Seit 1992 bietet Chantal Keller Kurse für luxemburgische Sprache an, zunächst bei der Stadt Luxemburg, seit 1995 am Centre de langues und zugleich ab 2003 am Institut national de l’administration publique. In diesem Rahmen wirkte sie an mehreren Büchern zur luxemburgischen Sprache und Literatur mit, am Handbuch Berufe, Titel und Funktionen, weiblich-männlich(1999) und an den Lesebüchern für die Grundschule Lies a fléi (2003 und 2006). Infolge eines Hirnschlages im Jahre 2007 gründete sie 2014 die Vereinigung Blëtz a.s.b.l (Lëtzebuerger Associatioun fir Betraffener vun engem Gehirschlag), deren Präsidentin sie ist. Chantal Keller ist die Lebenspartnerin von Jean-Marc Lantz.

Chantal Keller ist seit 1995 als Rezensentin und Literaturredakteurin insbesondere für Luxemburger Literatur tätig. Sie war Mitglied des LSV bis zu dessen Auflösung im Jahre 2016 und ist Mitbegründerin der Literaturbeilage Livres-Bücher des Tageblatt, dort für die Kinder- und Jugendliteraturseite verantwortlich, und Chefredakteurin der von ihr begründeten Beilage für Kinder- und Jugendliteratur litera Tour, die von 2001 bis 2005 erschien.

Chantal Keller ist auch Kinderbuchautorin. Sie debütierte mit den Kira-Erzählungen über die Erlebnisse eines Schulmädchens. Kira und sein neuer Freund Fernando wurde von Uta Davies ins Französische und von Néckel Rollinger ins Luxemburgische übersetzt, letzterer besorgte auch die Übersetzung von Kira an de Buschtawesträit. Diese wie auch andere Kindergeschichten und Tiererzählungen thematisieren die Fremdartigkeit, das Außenseiterdasein, die Möglichkeiten einer individuellen Entwicklung sowie das psychische Befinden von Kindern in einem gestörten sozialen Umfeld. Chantal Keller betont in ihren Büchern die Notwendigkeit der Phantasie und der Fiktionen zur Problembewältigung. Sie übersetzte zudem Kinderbücher von Klaus Baumgart und Antje Damm aus dem Deutschen ins Luxemburgische.

Dieser Artikel wurde verfasst von Claude D. Conter

Veröffentlichungen

Übersetzungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    literatour. die Tageblatt-Beilage für Kinder und junge Erwachsene
    Verwendete Namen
    C.K.
    Chantal Keller
  • Titel der Zeitschriften
    Livres - Bücher. Un supplément du Tageblatt
    Verwendete Namen
    C.S.
    Chantal Schenten

Sekundärliteratur

Mitgliedschaft

  • LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1986-2016]

Archiv

Zitiernachweis:
Conter, Claude D.: Chantal Keller. Unter: , aktualisiert am 16.01.2020, zuletzt eingesehen am .