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Foto: Antero Fernandes Monteiro


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© Collection CNL

Antero Fernandes Monteiro

Chaves ()

Antero Fernandes Monteiro verbrachte seine Kindheit in einem kleinen Dorf in Nordportugal. Nach der vierjährigen Grundschule musste er mit 13 Jahren die Schule verlassen und zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Er arbeitete als Baugehilfe, Erntearbeiter und im Steinbruch. 1969 zog er nach Luxemburg, wo er zuerst auf dem Bau, dann in einer Fabrik arbeitete. Nach einer arbeitsbedingten Krankheit wurde er 1997 Frührentner und begann zu schreiben. Er engagiert sich in wohltätigen Organisationen.

Seit 2001 ist Antero Fernandes Monteiro Auslandskorrespondent der portugiesischen Zeitung A Voz de Chaves, in der er regelmäßig Beiträge über luxemburgische Kultur und Politik veröffentlicht. Gedichte von Antero Fernandes Monteiro erschienen in den portugiesischen Anthologien Verbum (2004), Laços de Palavras (2005) und Poiesis V, VII und VIII.

Seit 2001 hat Antero Fernandes Monteiro neben seiner Autobiografie O Provinciano zahlreiche Romane in Portugiesisch veröffentlicht, in denen er vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen, Nächstenliebe und Gottvertrauen thematisiert. Der Roman O último dia no inferno erschien in französischer Übersetzung von seinem Sohn Patrick Dias Monteiro unter dem Titel Le Dernier jour en enfer. Ela procurava Jesus basiert laut dem Autor auf einer wahren Begebenheit. Der Roman thematisiert die Gefühlswelt einer Frau aus einfachen Verhältnissen und ihre Sinnsuche, die sie aufgrund einer Krankheit schließlich zu Gott führt. 2016 veröffentlichte der Autor einen Band mit Witzen und amüsanten Kurzgeschichten unter dem Titel Anedotas. 2018 erschienen mit Perdido no deserto bislang unveröffentlichte frühe Arbeiten des Autors. Neben einigen Kurzgeschichten enthält das Buch Gedichte und Reflexionen über Leben, Hoffnung, Liebe und Alltagserlebnisse des Autors.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Übersetzungen

Sekundärliteratur

Archiv

Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Antero Fernandes Monteiro. Unter: , aktualisiert am 05.02.2021, zuletzt eingesehen am .