Céline Clemen

Celyne Clemen

Pseud.: C.C.

Luxemburg - Luxemburg


Céline Clemen ist die Tochter von Pol Clemen und die Nichte von Alfred Kowalsky. Sie belegte Kurse zur Krankenpfleg und war im Vorstand der Jeunes Économes tätig. Neben der Schriftstellerei widmete sie sich der Malerei und der Skulptur.

Céline Clemen schrieb vor allem Gedichte und Kindertheaterstücke z. T. nach Vorlagen der Gebrüder Grimm (D'Ro'tkäppchen, De Jängeli an d'Gre'deli). Daneben lieferte sie Gelegenheitstexte für katholische Vereine wie z.B. die Weihelieder und -spiele Herz Jesu in deinem Streit, Engel-Leiden oder Das Hohelied für das Diözesanwerk der Herz Jesu Verehrung oder das Stück St Elisabeths Berufung für die Immaculatafeier der katholischen Jugendverbände. Sie soll ebenfalls Märchen in französischer Sprache geschrieben haben, die in einer belgischen Zeitschrift erschienen sind. Einige Gedichte wie Muttergottesliddchen, Eng Kannerse'lchen, Kierwerlenksliddchen oder Danzliddchen wurden von Alfred Kowalsky vertont. Das Theaterstück in einem Akt D'Se'lchen [1922] ist in keine Bibliothek überliefert.

Céline Clemen war mit Melanie Georges die erste Autorin eigenständiger Werke in luxemburgischer Sprache.

Germaine Goetzinger

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
D'Ro'tkäppchen. Eng Séchen an 3 Akten a 4 Biller
C.C. (Céline Clemen) [Autor(in)]
1922
LTZ
1922
De Jängeli an d'Gre'deli. Eng Séchen an 2 Akten
C.C. (Céline Clemen) [Autor(in)]
1923
LTZ
1923
Blumen am Himmel. E Chröschtstéckchen
Céline Clemen [Autor(in)]
1926
LTZ
1926

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
1935 Der Leidensengel. Nachklänge zur Herz-Jesu-Versammlung [zum Stück "Eng Opferse'l" von Alice Geschwind und zur Komposition "Engel-Leiden" von Céline Clemen]. In: Luxemburger Wort 29.11.1935, Beilage Luxemburger Frau S. 2
Unbekannt
1939 Notizen über Künste in Wissenschaften [Céline Clemen]. In: Luxemburger Wort 08.04.1939

Archiv

Archives diocésaines de Luxembourg / Diözesanarchiv Luxemburg
Zuletzt geändert 14.11.2014