Wir verwenden essenzielle Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis auf unserer Website zu gewährleisten. Mehr erfahren

Foto: Michel Stoffel


Foto:
© Droits réservés/Alle Rechte vorbehalten

Michel Stoffel

Bissen Luxemburg

Michel Stoffel verbrachte seine Kindheit in Bissen und zog mit seiner Mutter 1913 nach Liège, wo er das Gymnasium besuchte. 1919 kehrte er nach Luxemburg zurück und machte das Abitur am Lycée de garçons in Luxemburg. Gleichzeitig nahm er Zeichenkurse per Fernunterricht. Von 1922 bis 1930 war Michel Stoffel Versicherungsangestellter in Luxemburg, dann in Brüssel. Bei seiner Rückkehr nach Luxemburg wurde er von 1933 bis 1961, mit einer Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges, Direktor seiner eigenen Versicherungsgesellschaft Terra.

Michel Stoffel gilt als Begründer der abstrakten Malerei in Luxemburg. Von 1931 bis 1933 studierte er an der Akademie der Schönen Künste in Weimar, 1933 für kurze Zeit an der Kunstakademie in Brüssel. In den 30er Jahren ist Michel Stoffel als Zeichner und Graveur hervorgetreten und beteiligte sich von 1933 bis 1961 am Salon des CAL, dessen Präsident er von 1939 bis 1949 war. Während des Zweiten Weltkrieges erhielt er Mal- und Ausstellungsverbot. In den 40er Jahren wandte er sich dem Expressionismus zu und wurde in den 50er Jahren mit anderen abstrakten Malern Mitbegründer des Salon des Iconomaques, der 1954 und 1959 stattfand. 1952 war er Initiator und Gründer der Chambre syndicale des arts et lettres.

Michel Stoffel veröffentlichte Essays über die Kunst in La Réforme de la peinture française (Paris 1944) und Le Prestige de la matière dans l'art contemporain (1947) sowie in Artikeln in Les Cahiers luxembourgeois, Formes nouvelles, Les Pages de la SELF und in den Katalogen des Salon du CAL.

Der Text La Clef de Mélusine, der in Paris kurz vor der Befreiung Luxemburgs erschien, ist von vaterländischen Gefühlen geprägt. Die Legende stellt den Kampf Luxemburgs, symbolisiert in der Figur Siegfrieds, gegen die Kräfte der Unterdrückung und des Bösen dar. Der Text erschien erneut 1964 in Arts et lettres des Institut grand-ducal, Section des arts et des lettres, zu dessen Mitgliedern Michel Stoffel zählte.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Arts et lettres. publication de la Section des arts et des lettres de l'Institut grand-ducal
    Verwendete Namen
    Michel Stoffel
  • Titel der Zeitschriften
    Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
    Verwendete Namen
    Michel Stoffel
  • Titel der Zeitschriften
    Formes nouvelles. revue mensuelle luxembourgeoise "construction + habitation + santé"
    Verwendete Namen
    Michel Stoffel
  • Titel der Zeitschriften
    Pages de la SELF (Les)
    Verwendete Namen
    Michel Stoffel

Sekundärliteratur

Mitgliedschaft

  • CAL - Cercle artistique
  • SELF / S.E.L.F. - Société des écrivains luxembourgeois de langue française
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Michel Stoffel. Unter: , aktualisiert am 19.03.2021, zuletzt eingesehen am .