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Foto: Milly Thill


Foto:
© Wolfgang Osterheld/Collection CNL

Milly Thill

Greiweldingen

Milly Thill wuchs in einer Eisenbahnerfamilie in Olingen auf. Nach Sekundarstudien am Pensionat Fieldgen besuchte sie von 1947 bis 1951 die Lehrerinnennormalschule. Von 1951 bis 1992 unterrichtete sie am Limpertsberger Pensionat Saint Joseph, sodann in den Grundschulen von Hostert, Münsbach, Schüttringen und Luxemburg. Neben zahlreichen nebenberuflichen Aktivitäten im schulischen Bereich ist Milly Thill auch gesellschaftlich und kulturell engagiert. Sie war in den 60er Jahren Koautorin der Schulfibel Bim.

Milly Thill schrieb Beiträge v. a. für Die Warte-Perspectives und das Luxemburger Wort, wo 1973 zunächst als Artikelreihe El Camino real erschien, eine Beschreibung der im achtzehnten Jahrhundert angelegten spanischen Missionsstraße in Kalifornien. Auch der autobiografische Band Vun déi Säit der Syr geht auf die 1984 begonnene Artikelreihe Aus der Schoul geschwat zurück. Über die persönlichen Erlebnisse hinaus entwirft sie ein Bild des Dorflebens im Luxemburg der späten 30er und frühen 40er Jahre. Der vom Zweiten Weltkrieg handelnde Teil des Buches erschien unter dem Titel Milly's Story in einer von der Autorin selbst besorgten englischen Übersetzung. Der Kurzprosaband FreedaFeier stellt die Fortsetzung der autobiografischen Schriften dar und erzählt u. a. von den Anfängen des Berufslebens. Das Kinderbuch Äddy Käerjeng, Namaste Calcutta, das den zeitweiligen Umzug einer Luxemburger Familie nach Indien erzählt, entstand als Projekt in Zusammenarbeit mit Schulklassen der Gemeinde Niederkerschen. Around Milly’s Christmas Carolers (2016) versammelt Briefe, die Milly Thill von 1983 bis 2015 jeweils zu Weihnachten an ihre Freunde in den USA und im sonstigen Ausland verschickt hat und in denen sie über die Ereignisse in ihrem Leben und über öffentliche Begebenheiten aus luxemburgischer Sicht berichtet. Der Band enthält überdies Abbildungen weiterer Dokumente, insbesondere von Fotografien und Zeitungsausschnitten. Milly Thill ist auch Ko-Autorin des zum hundertsten Jubiläum der Weihe der Limpertsberger Kirche herausgegebenen Bandes Por Lampertsbierg. 100 Joer Kierch, Por, Chorale (2014).

Dieser Artikel wurde verfasst von Pierre Marson

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Luxemburger Wort / d'Wort / LW
    Verwendete Namen
    Milly Thill
  • Titel der Zeitschriften
    Warte (Die) = Perspectives. Supplément culturel du Wort
    Verwendete Namen
    Milly Thill

Sekundärliteratur

Mitgliedschaft

  • Actioun Lëtzebuergesch - Eis Sprooch (1971- )

Archiv

Zitiernachweis:
Marson, Pierre: Milly Thill. Unter: , aktualisiert am 22.03.2021, zuletzt eingesehen am .