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Foto: Mireille Weiten-de Waha


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© Collection CNL

Mireille Weiten-de Waha

Mireille de Waha ; Mireille de Waha [geb.]
Bettemburg

Pseudonyme: mw ; Myro

Mireille Weiten-de Waha besuchte das Lycée Hubert Clement und das Lycée technique in Esch/Alzette. Sie machte eine Bürolehre und arbeitete anschließend bei verschiedenen Banken und Anwaltskanzleien. Von 2000-2007 war sie freiberufliche Mitarbeiterin von RTL und schrieb Artikel in Lëtzebuerger Journal, v. a. im Gesundheitsbereich. Seit 2011 ist sie im Sozialbereich beim Roten Kreuz tätig. Sie war 2007-2011 Präsidentin des Künstlervereins Art vivant in Differdingen und von 2013-2014 Präsidentin des LSV. Yolande de Waha ist die Cousine von Mireille Weiten-de Wahas Vater

Mireille Weiten-de Waha ist hauptsächlich Kinderbuchschriftstellerin, schreibt aber auch Kurzgeschichten für Erwachsene, die als szenische Lesungen aufgeführt wurden, und Liedertexte. Ihre Erzählungen, in denen vornehmlich Tiere die Hauptrolle spielen, betonen den Wert der Freundschaft. Klenge roude Léiw ist eine Geschichte über einen kleinen Löwen, der fliegen lernen will und am Ende seiner Abenteuer Freunde findet. Der Band, für den sie 2006 den Kinder- und Jugendliteraturpreis De Fiischen erhielt, erzählt die Geschichte im luxemburgischen Original sowie auf Französisch, Deutsch und Portugiesisch. 2009 erhielt die Figur im Bettemburger Parc merveilleux einen eigenen Pavillon, der von ihrem Mann, dem Tierzeichner Marco Weiten, entworfen wurde. 2019 erschien die Geschichte in einer viersprachigen Neuausgabe auf Luxemburgisch, Deutsch, Französisch und erstmalig auch auf Englisch. Kouhandel matt der Wiederhex entstand direkt in einer dreisprachigen Fassung (Luxemburgisch, Deutsch und Französisch), während es sich bei 2:1 fir de Kinnek Mo um eine Übersetzung ins Luxemburgische vom deutschen Original von Jens Jörg Rieck handelt.

Die Kurzgeschichten Schokola aus Afrika und Liddereg wéi Mëscht sind Pamphlete gegen Kinderarbeit, Konsum und Globalisierung. Die Texte, die Vorschulkinder und junge Leser für diese Themen sensibilisieren wollen, stellen den kleinen Leo in den Mittelpunkt, der Schokolade und Fußball liebt. In seinen Träumen zeigt ihm der junge Afrikaner Modu, unter welchen Bedingungen Kakao in Afrika angebaut wird und Fußbälle in Asien hergestellt werden. In Op der Sich no der Mëllechstrooss und der Fortsetzung Op der Botterfahrt, beide in 3 Sprachen herausgegeben von der Molkerei Luxlait, erzählt Mireille Weiten-de Waha die fantastische Geschichte einer Kuh vom Planeten Lulax, die die luxemburgische Milchwirtschaft kennenlernt. Starallüren um Krautmaart, ein Buch mit Hörspiel, wurde 2011 mit dem Lëtzebuerger Buchpräis ausgezeichnet. Die Weihnachtsgeschichte D'Chrëschtkëndche streikt (2016) liegt in einer zweisprachigen Ausgabe, mit englischer Übersetzung von J. P. Thilges, vor.

Kurzgeschichten von ihr erschienen unter anderem in den Anthologien der Walfer Bicherdeeg, im Kinderbuch Lëtzibuch (2014) sowie in den Textsammlungen Fester feieren (2014) und Esou schreiwen d'Déifferdanger (2013). Ein Text der Autorin wurde 2014 bei der Produktion Mat Leif a Séil im Théâtre du Centaure aufgeführt.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Übersetzungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Lëtzebuerger Journal / Letzeburger Journal / Journal / LJ. Politik, Finanzen a Gesellschaft
    Verwendete Namen
    Mireille Weiten-de Waha
    mw

Sekundärliteratur

Auszeichnungen

Mitgliedschaft

  • LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1986-2016]
  • RTL / Radio Luxemburg
Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Mireille Weiten-de Waha. Unter: , aktualisiert am 14.05.2021, zuletzt eingesehen am .