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Foto: Léon Schaefer


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© Collection CNL

Léon Schaefer

Luxemburg Luxemburg

Pseudonyme: André Villois

Léon Schaefer stammt aus einer jüdischen Familie, die 1940 nach Frankreich flüchtete. Dort besuchte er das Gymnasium und studierte während zwei Jahren Romanistik und Philosophie an der Sorbonne in Paris. Nach einem Aufenthalt in Israel, wo er seinen Wehrdienst leistete, und Gelegenheitsarbeiten in verschiedenen europäischen Ländern, zog er 1955 nach Luxemburg, wo er bis 1992 einen Stoffladen betrieb. 1968 nahm er die luxemburgische Staatsbürgerschaft an.

Unter dem Pseudonym Andre Villois veröffentlichte Léon Schaefer den Roman Carrefour. Die Geschichte handelt vom Sohn eines Universitätsprofessors aus Nancy, der seine Eltern 1940 auf der Flucht bei einem Bombenangriff verlor. Nach Jahren der Berufstätigkeit als Hafeningenieur und als Soldat im Algerienkrieg durchlebt er eine existenzielle Krise, die ihn in die Arbeitslosigkeit und Dekadenz treibt. Am Scheideweg seines Lebens angelangt, findet er dank menschlich wertvoller Kontakte zu einem erfüllten Leben zurück. Ein zweiter Roman Léon Schaefers blieb bislang unveröffentlicht.

Dieser Artikel wurde verfasst von Frank Wilhelm

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Wilhelm, Frank: Léon Schaefer. Unter: , aktualisiert am 26.02.2021, zuletzt eingesehen am .