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Nicolas Lefrançois

Le Raincy ()

Pseudonyme: Antoine Delautre ; Patrice Dubois

Nicolas Lefrançois besuchte zwischen 1975 und 1987 die Grundschule, das Collège und das Gymnasium in Aulnay-sous-Bois und in Villepinte. 1990 erlangte er ein DEUG in Wirtschafts- und Sozialverwaltung an der Universität Paris X Nanterre, dem von 1990 bis 1994 ein Bachelorstudiengang im Bereich bildende Kunst und Comic am Brüsseler Institut supérieur d’Arts St-Luc folgte. Nicolas Lefrançois arbeitete fünf Jahre in einer Brüsseler Buchhandlung, bevor in die belgische Province du Luxembourg umzog. Seit 2008 unterrichtet er Französisch in Luxemburg, sowohl an Sprachschulen, als auch am Institut national d’administration publique (INAP). Ab 2016 lehrt er Französisch als Fremdsprache an europäischen Institutionen im Großherzogtum. Parallel dazu studierte er Sprachen und Soziolinguistik, er begann mit einem Master im Bereich Didaktik für Französisch als Fremdsprache 2013/2014 in Grenoble, gefolgt von einem Master 2 in Soziolinguistik und Mediendiskursanalyse 2014/2015 in Montpellier und einem Doktorat der Sprachwissenschaft zwischen 2012 und 2020 in Montpellier. Seine Doktorarbeit Gestion du plurilinguisme au Grand-Duché de Luxembourg (Paris, L’Harmattan, 2021) thematisiert, wie die meisten seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die Sprachensituation in Luxemburg und die Entwicklung und den Stellenwert des Französischen in dieser vielsprachigen Gesellschaft.

Im Jahr 2001 gründete Nicolas Lefrançois mit seiner Ehefrau Claudine Furlano das luxemburgische Verlagshaus Zoom, das vor allem Kinder- und Jugendbücher, oft in mehrsprachigen Ausgaben, herausbringt. Nicolas Lefrançois schrieb und/oder illustrierte sprachpädagogische Lern- und Lesebücher, wie etwa Le voyage au bout de ma chambre (2002), Lucie mag Geschichten [2002] oder Die Abenteuer von Johnny Hase [2002], über einen Detektiv auf dem Bauernhof. Die zweisprachigen Texte wurden ins Französische, Englische, Italienische, Spanische und Luxemburgische übersetzt. Mit Claudine Furlano schrieb und gestaltete er das Märchen Tiramisù, ou comment l’hiver devient agréable [2003] über einen erfindungsreichen Koch, der den Winter erträglicher macht, gefolgt vom Rezept der gleichnamigen italienischen Nachspeise. Unter dem Decknamen Patrice Dubois verfasst er die Geschichte Gentil ment (2004) über einen verlogenen Jungen, illustriert von Clemens Habicht. Monsieur Loiseau (2011) stellt einen vogelliebenden Gefängniswärter vor, der manchmal die ihm anvertrauten Gefangenen mit Vögeln in Käfigen vergleicht. Nicolas Lefrançois veröffentlichte auch Romane für junge Leser, diese erzählen fiktive Gegebenheiten aus der Jugend von später bekannten Personen, wie etwa einem ägyptischen Sultan des 12. Jh.s in Saladin, l’enfant sage (2011) oder einer israelischen Politikerin in Golda Meir, de bois et de feu (2013).

Nicolas Lefrançois illustriert ebenfalls Bücher und Bilderbücher anderer Autoren des Zoom Verlags, wie etwa Tanguy Pay oder Jessica Reuss-Nliba und Didier Reuss. Unter dem Pseudonym Antoine Delautre liefert er auch Illustrationen für die Kindersachbuchreihe Atomes crochus von Pauline Neveu.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Nicolas Lefrançois. Unter: , aktualisiert am 22.12.2021, zuletzt eingesehen am .