30.09.1959 Luxemburg
Nach dem Abitur 1978 am Lycée Michel Rodange in Luxemburg studierte F. K. Sozial- und Militärwissenschaften an der École royale militaire in Brüssel (1982) und Geschichte an der Universität von Montpellier. 1984 schloss er mit dem Diplôme d'études approfondies ab. Anschließend besuchte er die Diplomatische Akademie und das Institut für Lateinamerikanische Studien in Wien (1986). 1989 promovierte er an der Universität Montpellier III über Le Luxembourg et la Guerre de Corée (25 juin 1950 - 27 juillet 1953). Von 1983 bis 1989 war er Offizier der luxemburgischen Armee und trat dann in den diplomatischen Dienst ein. Dort arbeitete er für die Direction des affaires politiques et culturelles in Luxemburg, für die Botschaft in Bonn und als Beigeordneter Ständiger Vertreter bei der OSZE in Wien. Dann wurde er Botschafter für Griechenland, Zypern und Rumänien, bevor er bis 2009 einen Posten im Außenministerium in Luxemburg annahm. Seit 2009 ist er Abgeordneter für die ADR, seit 2012 zudem Parteipräsident, 2011-2012 war er auch Mitglied des hauptstädtischen Gemeinderates. Er ist engagiert in der Association des hommes du Luxembourg, zuerst als Sekretär (2006-2008), anschließend als Präsident, bevor diese Vereinigung 2009 eine Allianz mit der ADR einging
F. K. hat an der Veröffentlichung des Werkes Le Luxembourg et l'ONU (1995) und an einer politischen und diplomatischen Analyse des Koreakonfliktes (Brüssel 2000) mitgewirkt.Im Rahmen seines EInsatzes für die Rechte der Männer schrieb er das antifeministische Werk Kritik der reinen Unvernunft.
Auf literarischem Gebiet veröffentlichte F. K. auf Luxemburgisch den satirischen Kriminalroman Helleg Muecht, der sich im Umfeld der Armee, der Regierung und des Klerus in Luxemburg abspielt. Dabei sind hohe kirchliche Würdenträger in ein internationales Netz verwickelt, wobei sich hinter Straftaten und Delikten die Machenschaften des Vereines Opus Domini verbergen, der versucht, sich den in den luxemburgischen Ardennen vermuteten Schatz der Tempelritter anzueignen.
| Titel | Jahr |
Sprache | Genres | Rezension |
|---|---|---|---|---|
| Helleg Muecht. Roman. Un déi nei lëtzebuerger Schreifweis adaptéiert vum Jérôme Lulling Le Chartreux, Fernand (Kartheiser, Fernand) aut. |
2000 | LTZ |
→ | |
| Kritik der reinen Unvernunft. Zur Feminisierung der Sprache Kartheiser, Fernand aut. |
2007 | DEU |
| Autor | Jahr |
Info |
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| 2001 | De Mäerder ass ëmmer de Generolvikär. In: d'Lëtzeburger Land 19.01.2001. |