Bruno Liviero

Lavaur ()


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Bruno Liviero
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Bruno Liviero verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Gegend von Toulouse, er besuchte die Grundschule in Labessières-Candeil (1970-75) und in Grazac (1975-76 ), dann das Gymnasium in Rabastens (1976-80) und Gaillac (1980-84). An der Université Toulouse le Mirail studierte er von 1984-88 Kunsttherapie und von 1988-92 Sprachen und schloss mit einer Maîtrise de lettres modernes ab. Er wohnt seit 1993 in Luxemburg und unterrichtet seither Französisch, Literatur und Theater an der École privée Fieldgen, wo er auch die Theatergruppe ArteMiss leitet.

Seit seiner frühen Jugend ist er Schauspieler in diversen Theatergruppen, schreibt Theaterstücke und interessiert sich besonders für die Dramaturgie. Er inszeniert z. B. Aufführungen, die Kindern, die in den Spitälern in Nancy und Luxemburg medizinisch betreut werden, eine psychologische Hilfestellung anbieten. 2008 gestaltet er das szenographische Konzept für das Festival Art and Light im Stadtpark in Hesperingen und inszenierte zugleich Tschechows Onkel Wanja.

Bruno Liviero schreibt Theaterstücke, die von der Theatertruppe der École privée Fieldgen aufgeführt werden. Réalités à show zeigt drei Jugendliche, die in ein Haus einbrechen. Angeregt von der Aktualität des Frühlings 2002 und vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft thematisiert das Stück das Unsicherheitsgefühl, den Rassismus sowie die verschiedenen kulturellen, sozialen und geographischen Identitäten der für die Gesellschaft repräsentativen Charaktere. Es wurde 2004 in der École privée Fieldgen aufgeführt. Das Theaterstück Comme les sept doigts de la main zeigt das Leben von Siebenlingen in einer Gebärmutter. Jedes Kind verkörpert einen menschlichen Charakterzug und die sieben Föten diskutieren über existentielle Fragen in Bezug auf die Welt, die sie erwartet. 2006 wurde das Stück in der École privée Fieldgen und im Kapuzinertheater aufgeführt. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Karine Liviero schrieb Bruno Liviero das Theaterstück Présumé Innocent, das 2018 an der Privatschule Fieldgen und bei einer Tournee  in Südfrankreich aufgeführt wurde. Das Stück handelt von den drei Töchtern des Zeus, die nach ihrem Glück streben. Hierfür steigen sie zur Erde herab, wo sie Claire begegnen, die vor 20 Jahren ihr Heimatdorf verließ und jetzt dorthin zurückkehrt, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Jacques Steffen

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Réalités à show
Bruno Liviero [Autor(in)]
2004
FRE
2004
Comme les sept doigts de la main. Théâtre
Bruno Liviero [Autor(in)]
2006
FRE
2006

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Françoise Hanff
2006 Theater als pädagogisches Werkzeug. In: Luxemburger Wort 16.01.2006, p. 11.
2008 Humilité et désespoir. "Oncle Vania" de Tchekov, dans une mise en scène de Bruno Liviero. In: Luxemburger Wort 12.09.2008, p. 28

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
Comme les sept doigts de la main. Théâtre 2006 2006
Zuletzt geändert 06.02.2018