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© Collection CNL

Emile Boeres

Emil Boeres
Luxemburg Luxemburg

Pseudonyme: Ebs / EBS

Emile Boeres war der Sohn eines Militärmusikers. Er besuchte das Athenäum und studierte anschließend Malerei an der Münchener Kunstakademie. Nach einigen Jahren als technischer Zeichner bei der Luxemburger Eisenbahngesellschaft machte er sich 1923 als Dirigent und Komponist selbständig. Sein Orchester trat regelmäßig in Bad Mondorf und Luxemburg auf. 1934 gründete er die kurzlebige Gesellschaft Wiener Operette in Luxemburg. Von 1937 bis 1940 war Emile Boeres Dirigent des Orchesters des Mondorfer Staatsbads, von 1939 bis 1944 des Unterhaltungsorchesters von Radio Luxemburg. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche seiner Lieder, wie etwa Enner dem Lannebam, Fensterpromenade und Tanz des Harlekin, aufgezeichnet. 1944 starb Emile Boeres an den Folgen eines Radunfalls.

Emile Boeres war Initiator des Lëtzebuerger Musekerverbandes. Zwischen 1923 und 1927 schrieb er sechs Revuen, die im Stadttheater aufgeführt wurden. Zu Aß eppes?, Lues do und Hallo Hallo schrieb er Text und Musik, bei den anderen war er für die Musik zuständig, während August Donnen, Tony Bastian oder Jean-Pierre Welter die Texte lieferten. Von 1935 bis 1939 wurden fünf Operetten von Emile Boeres im Stadttheater aufgeführt, die musikalisch und thematisch von der Wiener Operette beeinflusst waren. Wann d'Bliêder falen, Landstrôsselidd und Den e'wege Wé waren seine erfolgreichsten Stücke.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

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Sekundärliteratur

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  • - UGDA Theaterstückesammlung
Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Emile Boeres. Unter: , aktualisiert am 07.05.2021, zuletzt eingesehen am .