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Foto: Néckel Bach


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© Collection CNL

Néckel Bach

Nekel Bach ; Nicolas Bach
Arlon () Saint-Mard ()

Nach dem Besuch der Grundschule in Tontelange (B) von 1942 bis 1948 kam Néckel Bach zum Institut Sainte-Marie in Arlon, wo er nach dem Gymnasium (1948-1954) eine Lehrerausbildung [études de régendat littéraire] (1954-1956) machte und dann unterrichtete. Er war Schöffe der belgischen Gemeinde Attert.

Zusammen mit Gaston Mathey war Néckel Bach Mitbegründer der Vereinigung Arelerland a Sprooch (ALAS), die sich seit 1976 für den Erhalt und die Wiederbelebung des Luxemburgischen in der belgischen Grenzregion einsetzt. Er unterrichtete Luxemburgisch an der Sprachschule Prolinguis in Thiaumont und veröffentlichte luxemburgisch- und französischsprachige Beiträge zu Sprache, Geschichte, Brauchtum und Kultur des Arelerlandes, sowohl in Luxemburger Marienkalender und Eis Sprooch als auch in der ALAS Vereinszeitschrift Arelerland a Sprooch, späterinGeschwënn umbenannt. Er war Mitglied des Conseil des langues régionales endogènes de la Communauté française in Brüssel.

Auch Néckel Bachs luxemburgischsprachige Gedichte befassen sich mit der Sprache und den Traditionen des Arelerlandes. In der von Roger Brucher herausgegebenen Anthologie des poètes du Luxembourg belge de 1830 à nos jours (1978) stellte Néckel Bach eine Reihe luxemburgisch- und deutschsprachiger Autoren vor und daneben auch eine Auswahl seiner eigenen Texte, etwa Fir meng Sprooch oder De Belsche Renert, in Anlehnung an Michel Rodange. Sein Gedicht Elchert 1637, das von Jos Kinzé vertont wurde, ist Teil des CD und Buchprojektes Millenium - lieux de mémoire et d'avenir (1999).

Mit De Fridchen an de Bestgen lieferte Néckel Bach 1981, vor Josy Christen und Alain Atten, die erste Übertragung von Wilhelm Buschs Max und Moritz ins Luxemburgische, im Dialekt des Arelerlandes und des angrenzenden Atterttales. Néckel Bach erhielt 1989 beim Saarländischen Mundartwettbewerb den Gëllene Schniewel für Wann et mir no géng und 1998 den Lyrikpreis des Prix triennal de littérature des langues régionales endogènes für Spläitren a Spéin.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Arelerland a Sprooch
    Verwendete Namen
    Néckel Bach
  • Titel der Zeitschriften
    Eis Sprooch (Actioun Letzebuergesch)
    Verwendete Namen
    Néckel Bach
  • Titel der Zeitschriften
    Geschwënn
    Verwendete Namen
    Néckel Bach
  • Titel der Zeitschriften
    Marienkalender / Luxemburger Marienkalender / Lëtzebuerger Panorama
    Verwendete Namen
    Néckel Bach

Sekundärliteratur

Auszeichnungen

Mitgliedschaft

  • ALAS - Areler Land a Sprooch
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Néckel Bach. Unter: , aktualisiert am 25.09.2020, zuletzt eingesehen am .