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Foto: Eug. Bauler


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© Collection CNL

Eug. Bauler

Charles Eugène Bauler ; Ugen Bauler
Ulflingen Luxemburg-Pfaffenthal

Pseudonyme: E.B.

Nach dem Tod seines Vaters, eines Zollbeamten in Ulflingen, musste Eugène Bauler seine Studien am Diekircher Gymnasium nach nur drei Jahren abbrechen und begann seine Laufbahn bei HADIR in Differdingen. Im Ersten Weltkrieg musste er Zwangsarbeit an der Front bei Verdun leisten. Von 1931 bis 1970 lebte er im Pfaffenthal und nahm aktiv Anteil am dortigen Kulturleben.

Eugène Bauler verfasste seit seiner Jugend Gedichte. Nach Ende des Ersten Weltkrieges lernte er Lucien Koenig kennen und schloss sich dem Kreis der Jongletzeburger Dichter an. 1937 war er Gründungsmitglied des Vereins Hémechtssprôch. Von Eugène Baulers Theaterstücken wurde nur das Liebesdrama Endlech erlěst als eigenständige Publikation veröffentlicht. Zahlreiche Gedichte und Novellen wie D'Madame Direkter und Eng Fotogeschicht erschienen in der Zeitschrift D'Natio'n. Ein Beispiel für Eugène Baulers Charakterzeichnungen und detailreiche Beschreibungen des Luxemburger Dorflebens ist die Novelle Haanspitter in An der Wirkstad vun de Jongletzeburger Dichter. Der Ton in Eugène Baulers Werk ist durchweg schwermütig. Thematisiert werden Tod und Hoffnungslosigkeit. Neben Psalmenübersetzungen aus dem Lateinischen sind Gedichte überliefert, die teilweise in Altulflinger Dialekt verfasst sind, wie z. B. Di al Laurei. Einzelne Gedichte wurden von Pol Albrecht, Edy Schumacher, Béby Kohl-Thommes und Julien Hoffmann vertont.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Natio'n (D'). Nationalistesch Revue / Rewü
    Verwendete Namen
    Eug. Bauler
    E.B.
  • Titel der Zeitschriften
    Ons Bühn. Blieder fir Theater, Musik a Gesank
    Verwendete Namen
    Eug. Bauler

Sekundärliteratur

Mitgliedschaft

  • Akademie vu Letzeburg (1912-1916)
  • Hémechtssprôch / Heemechtssprooch
  • Jongletzeburger Dichter
  • Nationalinstitut Letzeburg (1922-1927)

Archiv

Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Eug. Bauler. Unter: , aktualisiert am 25.09.2020, zuletzt eingesehen am .