Roland Gelhausen

Pseud.: Gero

Luxemburg


Foto: Roland Gelhausen
Roland Gelhausen
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Roland Gelhausen wuchs in Clausen auf. In Canach und Lenningen ging er zur Grundschule, in Remich zur Oberprimärschule. Anschließend besuchte er die École des arts et métiers. Ab 1975 machte er eine Lehre als Elektromechaniker bei der Bahn, wo er bis 2016 arbeitete.

Roland Gelhausen ist in der Luxemburger Kleinkunstbühneszene als Autor und Schauspieler hervorgetreten. 1978 gründete er das Kanecher Kabaret. Ab 1984 schrieb er unter dem Pseudonym Gero für die Kabarettgruppen Lëtzebuerger Revue, Kabarä Feierstëppler und Makadammen, der Frauenkabarettgruppe der Lëtzebuerger Revue. Vor allem aber mit Josy Braun und Jay Schiltz, später mit letzterem allein, schreibt er seit 2000 die Texte für Cabarenert. Eine Auswahl der Texte, Lieder, Sketsche, Dialoge und Gedichte versammelte Roland Gelhausen in Marieland ouni Filter. Seine satirische Zeitdiagnose erstreckt sich von politischen Themen zur Parteienlandschaft und zu Regierungsentscheidungen über solche der gestörten Familienbeziehungen und der Umweltprobleme bis hin zu sozial- und medienkritischen Themen. Roland Gelhausen parodiert und travestiert die Sprache der Politik und der Medien.

2017 wurde im Kinniksbond in Mamer die musikalische Satire E Living an America über die Amerikaauswanderung im Luxemburg des 19. Jahrhunderts aufgeführt, in der die Situation von Flüchtlingen und Themen wie sozialer Misstand, Hunger und wirtschaftliche Not reflektiert sowie die Suche nach Glück und einer neuen Zukunft und das Bankenwesen thematisiert werden. Georges Urwald komponierte die Musik fir das Musical.

Claude D. Conter

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Marieland ouni Filter
Roland Gelhausen [Autor(in)]
2005
LTZ
2005
Mir kommen an Däiwelskichen [Karikaturen: Carlo: Schneider]
Roland Gelhausen [Autor(in)]
2012
LTZ
2012

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Anonym (Unbekannt)
2005 Mir wëllen d'Leit ënnerhalen – mat politeschem Cabaret. In: De Kéisécker (2005) 4, S. 46-50.
2017 E Living an America [Gespräch mit Georges Urwald]. In: Radio 100komma7, 26.01.2017
Christian Spielmann
2017 „E Living an Amerika“, eine musikalische Zeitreise. In: Journal 05.02.2017

Literaturpreise

Name Auszeichnung Ausgezeichnetes Werk Jahr
Kabaräsdeeg Op Schéimerech 1. Preis Mäi léift Vollek 2014

Mitgliedschaft

Name
Cabarenert
Revue (Theater)
Zuletzt geändert 03.01.2018