Émile Schwirtz

Emil Schwirtz

Grevenmacher - Ettelbrück


Foto: Émile Schwirtz
Émile Schwirtz
Foto: ©

Émile Schwirtz besuchte die Grundschule und die Oberprimärschule in Grevenmacher. Anschließend arbeitete er in einer Weinkellerei und machte eine Lehre als Schmied. 1941 meldete er sich freiwillig zum Reichsarbeitsdienst. Nach sechs Monaten setzte er seine Lehre zum Schmied fort und besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Ettelbrück, bevor er im Dezember 1942 in die Wehrmacht eingezogen wurde. Im April 1943 desertierte er und tauchte bis zum Kriegsende in Luxemburg unter. Nach dem Abitur und dem Besuch der Lehrernormalschule unterrichtete er bis 1958 in Vichten, bis 1966 in Heffingen und bis 1980 in Luxemburg. Der von Marc Thoma produzierte Spielfilm Emil (2010), für den Pol Tousch das Drehbuch schrieb, basiert auf den Erinnernungen von Émile Schwirtz in Das Tagebuch eines Bunkerjungen

Émile Schwirtz gibt in seinen Kriegserinnerungen Auskunft über seine Fahnenflucht als Zwangsrekrutierter und das Leben in unterirdischen Verstecken. Die mit Zeitungsartikeln, Fotos und Zeichnungen versehene Autobiografie berichtet vor allem von der psychischen Anspannung sowie Ängsten und Hoffnungen und gibt Einblick in die Widerstandsbewegung. 

Claude D. Conter

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Tagebuch eines Bunkerjungen. 498 Tage im Untergrund
Émile Schwirtz [Autor(in)]
1994
DEU
1994
Leiden und Sterben der Luxemburger Jugend. Aus den Tagebüchern eines Bunkerjungen
Émile Schwirtz [Autor(in)]
2005
DEU
2005

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Carlo Kass
2009 Emile und die Schießerei in Heiderscheid. In: Tageblatt 28.07.2009.
Yves Steichen
2010 Emil und die Authentizität. Ein Kommentar. In: Forum Nr. 298 (Juli 2010), S. 41-44

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
Leiden und Sterben der Luxemburger Jugend. Aus den Tagebüchern eines Bunkerjungen 2005 2005
Zuletzt geändert 07.03.2014