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Louise Wagner

Hesperingen Petingen

Louise Wagner besuchte von 1907 bis 1913 die Grundschule in Hesperingen, von 1913 bis 1917 das Pensionnat Sainte-Famille (heute École privée Fieldgen) in Luxemburg und von 1917 bis 1921 die Lehrerinnennormalschule. Von 1921 bis 1927 unterrichtete sie an der Dorfschule in Fentingen, zunächst als Aushilfs-, anschließend als fest angestellte Lehrerin. Die folgenden dreißig Jahre ihrer Laufbahn verbrachte sie in der Stadt Luxemburg, wo sie an verschiedenen Schulen tätig war. Dabei unterrichtete sie nacheinander die Altersgruppen vom Untergrad der Primärschule bis zum 8. Schuljahr des Komplementarunterrichts. Im Oktober 1942 wurde sie zeitweilig nach Essen zwangsversetzt. Louise Wagner war religiös geprägt und wurde 1934 Oblatin der Benediktiner-Abtei Saint-Maurice in Clerf. Über eine Reise ins Heilige Land Anfang der 1960er Jahre soll sie ein Reisejournal angelegt haben, das aber verschollen ist.

Louise Wagner veröffentlichte nach einer französischen Vorlage das Kindermärchen Ruriro und die Villa Kappes in der von Anna Speyer herausgegebenen Reihe Bunte Heftchen. Ruriro ist der Kollektivname der verwaisten Geschwister Rudi, Rina und Robi, die in Armut bei einer lieblosen Tante wohnen und eines Tages von einer Fee zu ihrem eigenen Schutz in Däumlinge verwandelt werden. Sie wohnen zunächst in ausgehöhlten Kohlköpfen (der Villa Kappes), dann in einem hohlen Baum und werden schließlich von Schwänen ins Märchenland geflogen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Pierre Marson

Veröffentlichungen

Sekundärliteratur

Zitiernachweis:
Marson, Pierre: Louise Wagner. Unter: , aktualisiert am 07.01.2021, zuletzt eingesehen am .