Pierre Grégoire

Pseud.: Bernhard Boom ; Pier Bréimesch ; Erio ; Ge ; Gerg. ; G.S. ; G.St. ; Hyazinthus Hippelfeld ; Jopita ; Kamen ; Mirador ; Martin Mundlich ; Pégué ; Petagresch ; P.G. ; Peter Pietsch ; Piroc ; Pitagresch ; Rego ; rere ; -re-re ; Gregor Stein ; -te- ; Tobias Trip

Vichten - Luxemburg


Foto: Pierre Grégoire
Pierre Grégoire
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Pierre Grégoire besuchte die Primärschule in Vichten und ab 1921 das Athenäum. Nach dem Besuch der Cours supérieurs von 1928 bis 1929 arbeitete er vier Jahre lang in der Postverwaltung, bevor er 1933 in die Redaktion des Luxemburger Wort eintrat, wo ihm die Rubrik Kleines Feuilleton zugewiesen war. Zusammen mit Jean Baptiste Esch machte er die Rundschau, die Vorläuferin der 1948 von Pierre Grégoire begründeten Kulturbeilage Die Warte-Perspectives, zum zentralen Publikationsorgan katholischer Intellektueller. Er verfasste 1936 das Festbuch Hundert Jahre "Luxemburger Wort". Kurz nach der nationalsozialistischen Besatzung wurde Pierre Grégoire, der zuvor zum Verlagsleiter ernannt worden war, zusammen mit Jean Origer und Batty Esch von der Gestapo verhaftet. Nach vier Jahren und acht Monaten Haft in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Mauthausen kehrte er ins befreite Luxemburg zurück und arbeitete von 1945 bis 1959 wieder beim Luxemburger Wort.

Pierre Grégoire verknüpfte von Anfang an seine journalistische Karriere mit der politischen. Zusammen mit Batty Esch organisierte er vor dem Krieg den Ausbau der Rechtspartei. Ab 1946 war er Abgeordneter der CSV, deren Generalsekretär er zwischen 1952 und 1960 war. Als Befürworter europäisch-internationaler Zusammenarbeit gehörte er ab 1956 dem Europarat an. 1959 wurde Pierre Grégoire Minister des neu geschaffenen Ressorts Künste und Wissenschaften; gleichzeitig war er bis 1964 Minister des Inneren, des Kultus sowie des Transport- und Energiewesens. Bis 1967 war er Minister für Bildung, Kultur und den öffentlichen Dienst, bis 1969 Außen- und Verteidigungsminister. Pierre Grégoire war von 1969 bis 1974 Kammerpräsident. Die nationale Fluggesellschaft Luxair und der Moselhafen in Mertert gehen auf Projekte von Pierre Grégoire zurück.

Von den 1920er bis in die 1980er Jahre gehörte Pierre Grégoire zu den produktivsten Schriftstellern, der in seiner raschen Entwicklung vom liberalen zum konservativen Denker alle literarischen Gattungen, u. a. des Kriminalromans bediente und viele literarische Strömungen begleitete. 1928 gründete er die Junge Welt, die sich als progressive, die paneuropäische und pazifistisch-sozialistische Bewegungen unterstützende Zeitschrift aus dem Umfeld der Jugendbewegung verstand. Zugleich verfasste P. G., der auch in Jonghémecht, Academia, Les Cahiers luxembourgeois und Arts et lettres schrieb, den Bauernroman Semlia und schloss damit an die Tradition der konservativen Heimatkunstbewegung an, wobei er sich um eine Idealisierung der Sprache und Charaktere bemühte. Nach 1945 entwickelte sich der christliche Denker zu einem Kritiker des Sozialismus. Für das überwiegend deutschsprachige philosophisch-politische und fiktionale Werk sind vier thematische Aspekte kennzeichnend: Geist und Humanismus, Europäertum und christliches Abendland, Zweiter Weltkrieg, Faschismus und Bolschewismus sowie Luxemburger Kulturgeschichte.

Im Frühwerk wie auch nach 1945 blieb die Herausforderung des Geistes angesichts der vom Autor diagnostizierten Mittelmäßigkeit des Lebens und der Zwänge der Zeit ein bestimmendes Thema. Daraus erwuchs eine harsche Zeit- und Kulturkritik, die Pierre Grégoire in Aphorismen, Sprüchen, Gedichten, Erzähltexten und öffentlichen Briefen wie Lettres en l'Air, aber auch in Abhandlungen wie Mit spitzer Feder in die Zeit geschrieben formulierte. So erschienen in Rubriken wie Backgrounds, Lichtstock oder Entractes unter den Pseudonymen Erio und Gregor Stein und nach dem Vorbild Karl Kraus' Polemiken und Xenien. Diese literatur- und kulturkritischen sowie popularphilosophischen, satirischen und moralischen Beiträge versammelte er in der zehnbändigen Sammlung Diatriben.

Geschichte und Kultur Europas bilden den Schwerpunkt der Schriften Europa zwischen Angst und Hoffnung (1970) oder Der Übergang des Abendlandes (1977). Das Moment der Angst ist dabei tragend im Geschichtsbild von Pierre Grégoire (Kinder der Angst sind wir alle, Die Gnadenstunde des Abendlandes), der wie in Rot sind die Reiter der Apokalypse eine politische und zivilisatorische Bedrohung des Abendlandes durch den Kommunismus befürchtete. Pierre Grégoires kulturpolitischem Bekenntnis zufolge sollte das Christentum das Fundament abendländischer Kultur sein. In den Konversationsromanen, wie z. B. Europäische Suite legt er seinen Figuren diese kulturphilosophischen Ideen in den Mund. Als Lyriker vertrat Pierre Grégoire seit seinem Debüt mit dem Gedichtband Im Atemwarm der Ewigkeit eine religiöse Poetik, der zufolge der Dichter in einem Zustand der Begeisterung oder des Leidens auf eine göttliche Stimme hört. Für seine christliche Philosophie erhielt Pierre Grégoire 1976 den Peter Wust-Preis.

Pierre Grégoires Vorstellung eines christlichen Abendlandes illustriert er im literarischen Werk oftmals vor der historischen Zeit- und Raumkulisse des Zweiten Weltkrieges und der europäischen Geschichte der Vor- und Nachkriegszeit. Im Gedicht Lôsst Klöppele wuessen, das er als Flugblatt veröffentlichte, wie auch im KZ-Erlebnisbericht Die Cäsur der Entscheidung und in der Glossen- und Artikelsammlung Kleines Vorspiel zum KZ, die zuerst zwischen Mai und Juni 1940 in der Rubrik Von Tag zu Tag erschienenen waren, erinnert er an den Luxemburger Widerstand. Nicht zuletzt bildet die Trilogie Europäische Suite einen groß angelegten Epochenroman, in dem anhand der Lebensgeschichte eines politischen Revolutionärs im Spanischen Bürgerkrieg, in nationalsozialistischen Gefangenenlagern und auf der Flucht, der Geist und die europäischen Werte der Individualität und der Humanität als einziges Antidot im Freiheitskampf gegen den Faschismus geltend gemacht werden. Die meisten Dramen, die Pierre Grégoire in Mauthausen schrieb, welche aber dort verloren gingen, zeichnete er nach der Rückkehr nach Luxemburg aus dem Gedächtnis auf und versammelte sie mit anderen Stücken, Dialogen, einem Legendenspiel und einem Weihnachtsspiel unter dem Titel, der an das Barocktheater erinnern sollte: Kleine Spiele um den großen Spieler.

Pierre Grégoire ist schließlich als Kulturhistoriker Luxemburgs hervorgetreten. Er beschäftigte sich mit der Geschichte der Presselandschaft (Drucker, Gazettisten und Zensoren 1962-66), den einflussreichen Erziehungswissenschaftlern (Pädagogen-Profile 1966) und der Kulturentwicklung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert (Vom Schweden- bis zum "Kloeppel"-Krieg 1982, Luxemburgs Kulturentfaltung im 19. Jahrhundert 1981). Der Geschichte Luxemburgs im Mittelalter und in der Renaissance sind die Werke Humanisten um Janus Coricius (1980) und Kaiser Karl IV (1984) gewidmet. P. G., der bereits ein Yolanda-Drama geschrieben hatte, gab zudem das Yolanda-Epos in einer kommentierten Ausgabe mitsamt einer Übersetzung heraus. 1954 übersetzte Pierre Grégoire den Essay L'âme de Napoléon von Léon Bloy ins Deutsche.

Nach 1945 trat Pierre Grégoire zudem als Kulturförderer hervor. Er gehörte zu den Pionieren der Filmkritik und -förderung in Luxemburg. Gemeinsam mit Evy Friedrich und Nicolas Molling gründete er die Association de la presse cinématographique. Pierre Grégoire verfasste ab 1934 Filmbesprechungen, später die erste regelmäßige Kinorubrik im Feuilleton, die nach 1945 Rideau, Ecran, Micro hieß und in der er gelegentlich in luxemburgischer Sprache schrieb. Er entwickelte das sogenannte "Patrekino" ASFA (Association de la Sainte Famille) ab 1954 zum Kunstfilmstudio Cinéma d'essai Vox. Die dem Film von ihm zugewiesenen Aufgaben der katholischen Erziehung legte er im Essay Lettres en l'Air dar. 1955 erschien Die Geschichte der Filmkunst. In der Kulturbeilage Die Warte eröffnete Pierre Grégoire jungen Autoren Publikationsmöglichkeiten. Er initiierte zahlreiche Institutionen, die für die Kultur- und Literaturlandschaft von Bedeutung waren, u. a. das Institut grand-ducal, Section des arts et des lettres. Auf ihn geht auch die Gründung der Buchgemeinschaft Frëndeskrees (1937) zurück, eines Verlags- und Vertriebszusammenschlusses zur Förderung luxemburgischer Autoren, sowie die Gründung des Vereins katholischer Schriftsteller. Er war korrespondierendes Mitglied der Académie Luxembourgeoise in Arlon und gehörte seit dem Gründungsjahr 1980 dem Redaktionskomitee von nos cahiers an. Einige seiner Texte wurden von Lou Koster vertont.

Claude D. Conter

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Berge, Seen und Sehnsucht. Die heiter-traurige Geschichte einer Wienerfahrt
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1935
DEU
1935
Im Atemwarm der Ewigkeit. Gedichte
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1936
DEU
1936
Septemberfahrt ans Mittelmeer
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1936
DEU
1936
Semlia. Die benedeite Kraft der Erde. Roman
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1939
DEU
1939
Der Spötter und sein Schattenbild. Vignetten von Nico Schneider
Pierre Grégoire [Autor]
1946
DEU
1946
Die Cäsur der Entscheidung. Gefängnisse und Konzentrationslager 1940-1945. Kohlenzeichnungen von Edmond Goergen
Pierre Grégoire [Autor]
1946
DEU
1946
Kleines Vorspiel zum KZ. Vignetten von Nico Schneider
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1946
DEU
1946
Dialog über Kunst und moderne Malerei
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1949
DEU
1949
Die Entdeckung des Giano Coricio. Erzählung. Zeichnungen von Nico Schneider
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1949
DEU
1949
Die Spiegelmenschen. Dramatische Fiktion in 3 Akten
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1949
DEU
1949
Der Tänzer und der Orgelspieler. Ein Legendenspiel
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1950
DEU
1950
Die Gnadenstunde des Abendlandes
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1950
DEU
1950
Rot sind die Reiter der Apokalypse
Erio (Pierre Grégoire) [Autor]
1950
DEU
1950
Diatriben
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1951-1953
DEU
1951
Europäische Suite. Der spanische Wirbel. Der deutsche Totentanz. Das russische Gespensterballett
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1951-1952
DEU
1951
Der Lichtstock. 6 vol.
Pierre Grégoire [Autor]
1953-1958
DEU
1953
Zweiunddreißig Anekdoten ohne tiefere Bedeutung
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1953
DEU
1953
Die Närrin und das Krippenkind. Ein Weihnachtsspiel
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1954
DEU
1954
Der Fall Jacques Meyers. Eine Ehrenrettung
Erio (Pierre Grégoire) [Autor]
1955
DEU
1955
Ich rette den Präsidenten. Ein Kriminalroman
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1955
DEU
1955
Die Unrettbaren. Roman
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1957
DEU
1957
Turris Justitiae. Kommt Zeit, Kommt Tod
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1958
DEU
1958
Zur Literaturgeschichte Luxemburgs
Pierre Grégoire [Autor]
1959
DEU
1959
... zu bekennen Geist und Herz. Die lyrische Ernte
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1960
DEU
1960
Kleine Spiele um den großen Spieler
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1962
DEU
1962
Mein Buch der tausend Sprüche
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1969
DEU
1969
Lettres en l'Air, ou, La Tentation du temporel
Pierre Grégoire [Autor]
1972
FRE
1972
Invocations méridiennes, ou, Les Souffrances sublimées
Pierre Grégoire [Autor]
1978
FRE
1978
Das "Yolanda"-Epos. Bruder Hermanns Dichtung im Urtext mit einer metrischen Übersetzung und einer historisch-literaturhistorischen Einführung. Federzeichnungen von Edmond Goergen
Pierre Grégoire [Autor]
1979
DEU
1979
Turm der Gerechtigkeit. Novellen und Erzählungen
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1983
DEU
1983
Kinder der Angst sind wir alle. Roman
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1986
DEU
1986
Analecta I. Das Lesebuch meines Lebens
Pierre Grégoire [Autor]
1987
DEU FRE
Sonstiges > Philosophie
Sonstiges > Theologie, Religion
1987
Analecta II. Mein liebstes Lesebuch
Gregor Stein (Pierre Grégoire) [Autor]
1988
DEU FRE
1988
Analecta III. Mein letztes Lesebuch
Pierre Grégoire [Autor]
1989
DEU FRE
Sonstiges > Theologie, Religion
Sonstiges > Politikwissenschaft
Sonstiges > Philosophie
1989
Analecta IV. Mein hellstes Erzähl-Buch
Pierre Grégoire [Autor]
1990
DEU
1990

Mitarbeit bei Zeitungen

Titel der Zeitung Benutzte Namen
Academia. Mitteilungen aus dem Luxemburger Katholischen Akademiker-Verein
Pierre Grégoire
Gregor Stein
Arts et lettres. publication de la Section des arts et des lettres de l'Institut grand-ducal
Pierre Grégoire
Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
Pierre Grégoire
Jonghémecht / Jong-Hémecht. Zeitschrift für heimatliches Theater, Schrift- und Volkstum
Pierre Grégoire
Journal des professeurs
Pierre Grégoire
Junge Welt. Literatur-Kunst-Sport-Schönheit
G.S.
Pierre Grégoire
P.G.
Gregor Stein
Luxemburger Herz-Jesu Kalender. hrsg. vom Kloster Howald
Pierre Grégoire
Luxemburger Wort / d'Wort / LW
G.St.
Jopita
Peter Pietsch
Rego
rere
Gregor Stein
Marienkalender / Luxemburger Marienkalender / Lëtzebuerger Panorama
Pierre Grégoire
P.G.
Peter Pietsch
Gregor Stein
nos cahiers. Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur
Pierre Grégoire
Nouvelle Revue luxembourgeoise : Academia. éditée par l'Association luxembourgeoise des universitaires catholiques
Pierre Grégoire
Pages de la SELF (Les)
Pierre Grégoire
Rappel. Organ vun der L.P.P.D. = organe de la Ligue luxembourgeoise des prisonniers et déportés politiques
Pierre Grégoire
Mirador
Pégué
Rundschau (Die). [Kulturbeilage des Luxemburger Wort]
-te-
Pierre Grégoire
Warte (Die) = Perspectives. Supplément culturel du Wort
Erio
Ge
Gerg.
Pierre Grégoire
Mirador
P.G.
Gregor Stein

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
1945 Dichter unseres Landes. 1900-1945
1954 Collection de portraits luxembourgeois. Dessins de Josy Greisen
Pit Schlechter
1974 Triviales Theater. Untersuchungen zum volkstümlichen Theater am Beispiel des luxemburgischen Dialektdramas von 1894-1940
1982 Pierre Grégoire gesehen mit den Augen seiner Freunde
1987 Radioscopie de la littérature luxembourgeoise sur la seconde guerre mondiale. Bibliographie annotée des publications autonomes des quarante dernières années
pl. (Paul Lenners)
1991 Ehrenkammerpräsident Pierre Grégoire gestorben. In: Luxemburger Wort 09.04.1991, S. 3.
Aloyse Raths
1991 Pierre Grégoire †. In: Rappel 46 (1991) 3/4, S. 177-182.
1992 Luxemburgische Literaturgeschichte. Autoren deutscher, französischer, luxemburgischer Sprache
1999 Dictionnaire de la francophonie luxembourgeoise, suivi d’une Anthologie d’auteurs francophones luxembourgeois contemporains. [Cahiers francophones d’Europe Centre-Orientale; Hors série]
Alain Weins
1999 "Kann Poesie die Welt verändern?" Die Geschichte der Mondorfer Dichtertage
2003 der aufstand der allliteraten. eine subjektive chronologie des zickzackkurses der federhalter. notizen zur entwicklung der luxemburger literatur in der zweiten jahrhunderthälfte
2005 Précis d’histoire de la littérature en langue luxembourgeoise
Claude D. Conter
2013 Die postmortale Widmung als Versöhnung. Pierre Grégoire gedenkt Stefan Andres. In: Die Widmung = La dédicace, S. 214-219

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
Semlia. Die benedeite Kraft der Erde. Roman 1939 1939
Der Spötter und sein Schattenbild. Vignetten von Nico Schneider 1946 1946
Die Cäsur der Entscheidung. Gefängnisse und Konzentrationslager 1940-1945. Kohlenzeichnungen von Edmond Goergen 1946 1946
Kleines Vorspiel zum KZ. Vignetten von Nico Schneider 1946 1946
Rot sind die Reiter der Apokalypse 1950 1950
Analecta II. Mein liebstes Lesebuch 1988 1988

Literaturpreise

Name Auszeichnung Ausgezeichnetes Werk Jahr
Concours littéraire "Les Cahiers luxembourgeois" 2. Preis (Deutsche Gedichte) [une série de poèmes, sous le nom de Gregor Stein] 1933
Peter-Wust-Preis (Merzig) 1976

Mitgliedschaft

Name
ALJ - Luxemburger Journalistenverband
A.V. - Katholischer Akademiker-Verein = ACEL I Association Catholique des Etudiants Luxembourgeois
Institut grand-ducal Section des arts et des lettres
Mondorfer Dichtertage
Stefan-Andres-Gesellschaft
Zuletzt geändert 16.09.2016