José Ensch

Josée Ensch; Marie Josèphe Jeanne Ensch

Luxemburg - Luxemburg


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José Ensch
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Nach dem Abitur 1961 am Lycée de jeunes filles in Luxemburg (das heutige Lycée Robert-Schuman) studierte José Ensch Romanistik, Latein und Germanistik an den Universitäten Bonn, Nancy und Paris. 1965 kehrte sie an das Lycée de jeunes filles zurück und unterrichtete dort bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand französische Sprache und Literatur. Schüler wie Laurent Fels, Alexandra Fixmer oder Tom Nisse entdeckten in ihrem Unterricht die französische Literatur. Ab 1972 widmete sie sich während einer dreijährigen Unterbrechung ihrer Lehrtätigkeit eingehenden Studien der surrealistischen Lyrik an der Universität von Nanterre in Paris unter der Leitung von Michel Décaudin. Sie besuchte beim Schauspieler Tun Deutsch Kurse für Sprechtraining, in denen sie ihre Stimme ausbilden konnte

Ihr Interesse am Surrealismus entwickelte sie in den 1960er Jahren unter dem Einfluss von Gisèle Prassinos, der sie auch ihre Abschlussarbeit für das luxemburgische Lehrerreferendariat, Gisèle Prassinos. De l’enfant prodige du surréalisme à la romancière d’aujourd’hui, widmete. Eine tiefe Freundschaft verband sie mit der französischen Schriftstellerin griechischen Ursprungs, die sie regelmäßig in Luxemburg, Paris oder Antibes (wo sie einen Zweitwohnsitz hatte) traf und mit der sie gemeinsam regelmäßig und intensiv surrealistische oder lyrische Spiele und Wort- oder Bilderkollagen entwarf. Gisèle Prassinos führte José Ensch nicht nur in die Welt der Literatur und der Lyrik ein, sondern auch in die der bildenden Kunst. So lernte Ensch Gisèles Bruder, den Maler Mario Prassinos, seine Familie und seine Freunde kennen, las das Manuskript seiner Biografie La Colline tatouée (1983) und unterhielt mit ihm bis zu seinem Tod im Jahre 1985 einen Briefwechsel. Auf Enschs Initiative hin wurden die surrealistischen Texte, die Gisèle Prassinos zwischen 1934 und 1944 verfasst hatte, 1976 unter dem Titel Trouver sans chercher mit einem Vorwort von Michel Décaudin erneut aufgelegt.

José Ensch begann bereits in ihrer frühesten Jugend Gedichte zu schreiben. Gegen Ende der 1960er Jahre zeigte sie Gisèle Prassinos, die sie bereits seit einigen Jahren kannte, einige ihrer Gedichte. Die französische Schriftstellerin ermutigte sie, diesen Weg weiterzuverfolgen. Zwischen Anfang der 1970er und Anfang der 1980er Jahre wurden viele Gedichte Enschs in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht: in Luxemburg in den Les Cahiers luxembourgeois, Carrière, Échanges, Estuaires, Galerie, Luxemburger Wort, nos cahiers, Nouvelle Europe, Les nouvelles Pages de la SELF, Récré; in Belgien in Le Journal des poètes, Triangle, Espace; Pollen d’azur, in Frankreich in Arpa, Cahiers bleus, Courrier des Marches, Le Figaro littéraire, Europe, Orée; Poémonde et Vagabondages, in der Schweiz in 2PLUS2, Don Quichotte; sowie in Écriture française dans le monde, einer Zeitschrift aus der kanadischen Provinz Quebec. Manche wurden zudem in Anthologien veröffentlicht, u.a. in Poésie internationale (Luxemburg, 1987), Les éléments des poètes (Paris, 1990), Écho 1 (Metz, 1991), An Encylopedia of Continental Women Writers (New York, London, 1991), Pays clément dans la fureur des vagues (Luxembourg,1993) und Le siècle des femmes (Brüssel, Echternach, 2000).

Ihr erster Gedichtband L’arbre (1984) erschien mit zwei Serigrafien von Mario Prassinos in der bibliophilen Sammlung des Verlags der Galerie Simoncini. Mit einfachen Worten aus dem Alltag und der Natur erschafft sie in diesem Werk ein lyrisches Universum aus einer Fülle außergewöhnlicher Bilder und einer starken Musikalität, wobei Schönheit und überwältigender Metaphorik der Vorrang vor der Vermittlung einer Botschaft zugewiesen wird. Von José Ensch wurden insgesamt acht Gedichtbände veröffentlicht, davon zwei posthum. Nach den zwei Gedichtbänden Ailleurs… c’est certain (1985) und Le profil et les ombres (1995), mit einem Vorwort von Gisèle Prassinos, in denen sie ihre Lieblingsthemen –Geburt, Leben, das Kind, die Natur, das Licht, Schönheit, Leiden, Verwahrlosung und Tod – in langen Gedichten mit ausgedehnten Kadenzen entfaltet, zeichnet sich der Band Dans les cages du vent (1997) durch einen reiferen Ausdruck aus. 2006 erschien Prédelles pour un tableau à venir. Der Band L’Aiguille aveugle (2008) wurde zwar erst nach ihrem Tod veröffentlicht, an seiner Zusammenstellung war sie jedoch noch beteiligt. Les Façades (2009) umfasst ihre letzten, zwischen September 2007 und Januar 2008 geschriebenen Gedichte. Diese beiden letzten Werke führen den lyrischen Ausdruck weiter in die hohen Sphären des Initiationsweges, die ihre Resonanz im Mythos des Fischerkönigs Amfortas finden.

José Enschs Lyrik sticht durch die Präzision hervor, mit der die Lyrikerin das Wesentliche dessen zu greifen sucht, was der Schattenmund, Quelle der Dichtung, kundtut. Sie entspringt einer surrealistischen Schaffenspraxis, die im Ziselieren  der Verse, dem Handwerk einer Goldschmiedin gleich, das Rohmaterial zu einem glühenden Gedicht erhebt und dabei Gebet, Feierlichkeit und Hymne evoziert. Ihre Lyrik steht in einer Reihe mit der eines Paul Éluard, René Char oder Pierre Oster.

In Zusammenarbeit mit Rosemarie Kieffer, ihrer Freundin und ehemaligen Französischlehrerin, veröffentlichte sie 1986 die Studie A l'écoute de Gisèle Prassinos. José Ensch verfasste das Vorwort des Almanach errant pour Laura ihres Freundes Nic Klecker und analysierte die Werke von Rosemarie Kieffer, Edmond Dune und Joseph-Émile Muller. Sie organisierte zahlreiche Kunst- und Lyrikveranstaltungen an unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungsorten in Luxemburg: so 1968 zusammen mit Rosemarie Kieffer und Tun Deutsch eine Abendveranstaltung im französischen Kulturzentrum zur Präsentation einer von der Unesco im Rahmen des internationalen Jahres der Menschenrechte veröffentlichten Anthologie, Gedichtlesungen von Frauen, wie die mit Rosemarie Kieffer, Gisèle Prassinos und Anise Koltz im Centre culturel français (1970) oder Ausstellungen der Kunstwerke von Gisèle und Mario Prassinos, von Aristoménis Angelopoulos und seiner Frau Lily Masson. Sie trug ihre Gedichte bei zahlreichen Lyrikabenden vor, von denen einige aufgezeichnet wurden. 2009 ehrte die Zeitschrift Arts et Lettres des Institut grand-ducal José Ensch, indem sie eine Aufzeichnung einer Lesung ihrer Gedichte beilegte. Entstanden war diese Aufzeichnung 2007 im Hause José Enschs, einschließlich der musikalischen Einlagen der Cellistin Judith Lecuit. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Poèmes mis en musique – Das vertonte Gedicht“ im CNL (2015) wurde ihr von Tatsiana Zelinko vertontes Gedicht Les feuilles des jours ne font pas la forêt désirée (aus L’aiguille aveugle) von Monique Simon (Alt) mit Klavierbegleitung der Komponistin aufgeführt. Der Text wurde von Claude Bommertz präsentiert. Gedichte von José Ensch wurden auf Deutsch, Englisch, Rumänisch, Russisch, Arabisch, Griechisch, Chinesisch, Ungarisch und Mazedonisch übersetzt. Sie selbst übersetzte französische Gedichte ins Deutsche, unter anderem von André Schmitz und Guy Goffette.

José Ensch war Mitglied des ersten Leseausschusses der kulturellen Zeitschrift Estuaires (1986), zusammen mit Nic Klecker, René Welter, Lambert Schlechter und Rosemarie Kieffer. Sie nahm an dem von Nic Klecker und Pierre Mergen im Lycée de garçons organisierten „Poesie-Atelier“ teil und sie war Mitglied des Institut grand-ducal, Section des Arts et des lettres, und des Lëtzebuerger Schrëftstellerverband (LSV). 1985 nahm sie mit Henri Blaise am 8. Kongress der World Organization for Poets in Korfu teil. Sie erhielt 1998 den Servais-Preis für ihre Sammlung Dans les cages du vent.

Sandra Schmit / Claude Bommertz

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
L'Arbre. Illustrations de Mario Prassinos
José Ensch [Autor(in)]
1984
FRE
1984
Ailleurs... c'est certain
José Ensch [Autor(in)]
1985
FRE
1985
À l'écoute de Gisèle Prassinos. Une voix grecque
José Ensch [Autor(in)]
Rosemarie Kieffer [Autor(in)]
1986
FRE
1986
Le profil et les ombres. Poèmes. Préface de Gisèle Prassinos
José Ensch [Autor(in)]
1995
FRE
1995
Dans les cages du vent. Poèmes. Illustrations de Marie-Paule Schroeder
José Ensch [Autor(in)]
1997
FRE
1997
Prédelles pour un tableau à venir. [suivi de] Migozzi Marcel : Au rouge-gorge, suivi de Mottes
José Ensch [Autor(in)]
Marcel Migozzi [Autor(in)]
2006
FRE
2006
L'aiguille aveugle. Préface : René Welter ; Ill. : Susy Thix-Prüm
José Ensch [Autor(in)]
2008
FRE
2008
Les façades
José Ensch [Autor(in)]
2009
FRE
2009
José Ensch. Poèmes inspirés par Leoš Janáček. José Ensch; Romain Nosbaum, piano; Véronique Nosbaum, lecture. [Livre + CD]
José Ensch [Autor(in)]
[2012]
FRE
2012
Se souvient d'un seul miroir = Erinnerung an einen einzigen Spiegel. Acht Musikstücke/Klangcollagen aus der Cd der Live Aufführung von 2006 in der Centre national de littérature, Mersch zu acht Prédelles von José Ensch als visuelle Musik kaligrafisch aufgearbeitet und einzeln zugeordnet. Grafiken und Siebdruck gedruckt von Kasia Lewandowska
José Ensch [Autor(in)]
2013
FRE
2013

Mitarbeit bei Zeitungen

Titel der Zeitung Benutzte Namen
Arts et lettres. publication de la Section des arts et des lettres de l'Institut grand-ducal
José Ensch
Cahiers bleus
José Ensch
Cahiers de Poésie (Les). Collection dirigée par Joseph Ouaknine et Laurent Fels
José Ensch
Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
José Ensch
Carrière. Eischte Lëtzebuerger Fraëmagazin
José Ensch
Échanges
José Ensch
Estuaires. Revue culturelle
José Ensch
Galerie. Revue culturelle et pédagogique
José Ensch
Journal des poètes (Le)
José Ensch
Lëtzebuerger Almanach. Red.: Georges Hausemer ; Gestalt.: Heng Ketter
José Ensch
Luxemburger Wort / d'Wort / LW
José Ensch
nos cahiers. Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur
José Ensch
Nouvelles Pages de la SELF (Les)
José Ensch
Nuova Europa = Nouvelle Europe = NEeuropa. arts, letters, science
José Ensch
Orée. Revue régionale européenne de littérature et d’art
José Ensch
Récré / Ré-création / Ausbléck. Magazine culturel de l'APESS
José Ensch

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Marie-Claire Verdure
1987 Un requiem comme un chant d’espoir. Approche de l’œuvre de José Ensch. In: nos cahiers 8 (1987) 1, p. 85-92
1990 José Ensch. In: Lettres européennes. Histoire de la littérature européenne, sous la dir. d'Annick Benoit-Dusausoy et de Guy Fontaine, p. 990
1990 The voice of Luxembourg poets. In : Analecta Husserliana, vol. XXXII, 1990, p.117-130
1993 La poésie luxembourgeoise de langue française. In: Mémoires de l’Académie nationale de Metz. Année 174 = Série 7, t. 6(1993), p. 183-204
1997 Interview de José Ensch, Radio 100komma7, 09.07.1997
Sylvie Flammang
1998 Emission « Schwaarz op Wäis », Radio 100komma7, 06.02.1998
Alain Bosquet
1998 José Ensch: La révélation poétique. In: Le Figaro littéraire, no 6610, cahier n 2, 08.01.1998, p. 40.
1999 De la poésie comme "bricolage majeur". Éloge de José Ensch. In: Remise du Prix Servais 1998 à Madame José Ensch, p. 6-13
Jalel El Gharbi
1999-2000 José Ensch. Récit d’une poétique. In: Revue luxembourgeoise de littérature générale et comparée 1999-2000, p. 14-28
1999 Remise du Prix Servais 1998 à Madame José Ensch
Corina Mersch (Corina Ciocârlie)
1999 Un miroir aux alouettes. Petit dictionnaire de la pensée nomade.
Jalel El Gharbi
2001 Le sourire de la poétesse. In : Lëtzebuerger Land, 15.06.2001
Sylvie Flammang
2002 Emission « Schwaarz op Wäis », lecture de poèmes par José Ensch, enregistrés lors du Café Littéraire de 100komma7 au « Festival du livre luxembourgeois» de Walferdange, 08.03.2002, Radio 100komma7, 27.06.2002
Kristel Pairoux
2004 Pour la musicalité des mots. In : Le Quotidien, 28.04.2004, p.28
2004 Sur des vers de José Ensch. In : Le Jeudi, 26.08.2004, p.30
Laurent Bonzon
2005 Ensch, José. Total respect. In : Livres-Bücher, n°6, 06.2005, p.20
Unbekannt
2005 José Ensch parmi les finalistes : Prix international de poésie Léopold Senghor 2006 : Illustration de la richesse et de la diversité de la langue française. In: Luxemburger Wort - n°284, 07.12.2005, p. 104
Farah Ben Nejma
2006 L'analogie dans la poésie de José Ensch. In: Identités. Incursion tunisienne dans les lettres luxembourgeoises, p. 59-74
2007 "Que le vide explose où chavirent les soleils!" Le lecteur du poème automatique et l’expérience de la "nuit des éclairs" chez André Breton, Tristan Tzara, José Ensch et Anise Koltz. In: Surréalisme et politique - politique du Surréalisme. Hg. von Wolfgang Asholt und Hans T. Siepe, S.151-168
Franck Colotte
2008 « Ailleurs… c’est certain » À la mémoire de José Ensch [avec une note de Jean-Luc Fatello]. In : Kulturissimo, n° 66, 13.03.2008, p.22
2008 « C’est le temps des cendres au bout des doigts » La poétesse José Ensch est décédée hier à l’âge de 65 ans des suites d’une longue maladie [avec une note de Marie-Paule Schroeder]. In Tageblatt, n° 31, 06.02.2008, p.17
2008 « En route vers les « terres apatrides ». En mémoire de José Ensch, professeur, poète, femme de cœur ». In : récré 24. L’annuaire culturel des professeurs luxembourgeois, Diekirch, 2008, pp. 14-21
2008 José Ensch in memoriam. In: Le courrier international de la francophilie no12 (2008), p. 71-72
2008 José Ensch nous a quittés. Dans les cages du vent...Le Luxembourg perd un figure majeure de la scène littéraire et poétique. In: Luxemburger Wort, Nr. 31, 06.02.2008, S. 13
2008 José Ensch ou « cet art de marcher dans des terres apatrides… ». In : Erwuessebildung, n° 3, 2008, p.17-19
2008 José Ensch, telle quelle, Décès de José Ensch : une perte incommensurable pour le paysage littéraire [avec des témoignages de : Alexandra Fixmer, Sophie Kieffer, Nic Klecker, Judith Lecuit, Katja Rausch, Marie-Paule Schroeder, André Simoncini, Jean Sorrente, Frank Wilhelm]. In: Luxemburger Wort, 06.02.2008, p.15
2008 « Textemissioun », Hommage : José Ensch, Radio 100komma7, 10.02.2008 [reprise de l’émission Visitekaart du 09.07.1997 avec interview de José Ensch par Jean Portante]
[2009] José Ensch. Glossaire d’une œuvre. De l’amande... au vin. Illustrations: Iva Mrázková.
2009 Poésie et musique (CD) : Hommage à José Ensch / [Loll Weber (conception) ; José Ensch (récitation)]. In: Arts et lettres (2009) Nr. 1 [CD]
2010 Le chant automatique de José Ensch. Vers une poétique. In: Aufbrüche und Vermittlungen, S. 495-511
2013 Autour du merveilleux surréaliste. Andrée Chedid et José Ensch ou les Journées littéraires de Mondorf des années 60 et la naissance d’amitié portées par la poésie. In: Die Widmung = La dédicace, S. 220-227
Pascal Seil
2013 Deux poètes au service de l’être humain: José Ensch et Nic Klecker. In: Die Widmung = La dédicace, S. 246-251
2013 La dalle, le pavé. Pour José Ensch et Nic Klecker in memoriam. In: Traversées n° 68 (mai 2013), p. 100-102
2013 L’aube d’une poétesse. Les Journées littéraires de Mondorf des années 60: Anise Koltz, Andrée Chedid, Gisèle Prassinos et José Ensch. In: Die Widmung = La dédicace, S. 234-239
2013 Poètes des grands larges : notes et pensées. In : Arts et lettres (2013) Nr. 3, p.101 - 109.
2016 Miroir d'une vie dédiée à la poésie. Le fonds José Ensch. In: Fundstücke = Trouvailles (2) 2014/2015, S.316-317
2018 Art naïf
 : De la poésie 
au dessin… 
et retour. In: Woxx, 22.06.2018, p. 18
2018 « Faire feu de tout bois » : José Ensch poète. In : transkrit, n° 10, janv. 2018, p.39-78
Nicole Sahl
2018 Je répète pour Mondorf, déc. 90 - cassette audio de José Ensch. In: Fundstücke = Trouvailles (3) 2016/2017, S. 280 - 281.
Franck Colotte
2018 La poésie de José Ensch : Hommage : soirée littéraire au CNL. In : Tageblatt, n° 42, 19.02.2018, p.12
2019 Liste (presque) exhaustive des périodiques dans lesquels José Ensch a publié

Sekundärliteratur zu den einzelnen Werken

Titel Jahr yearsort
L'Arbre. Illustrations de Mario Prassinos 1984 1984
Ailleurs... c'est certain 1985 1985
Le profil et les ombres. Poèmes. Préface de Gisèle Prassinos 1995 1995
Dans les cages du vent. Poèmes. Illustrations de Marie-Paule Schroeder 1997 1997
Prédelles pour un tableau à venir. [suivi de] Migozzi Marcel : Au rouge-gorge, suivi de Mottes 2006 2006
L'aiguille aveugle. Préface : René Welter ; Ill. : Susy Thix-Prüm 2008 2008
Les façades 2009 2009
José Ensch. Poèmes inspirés par Leoš Janáček. José Ensch; Romain Nosbaum, piano; Véronique Nosbaum, lecture. [Livre + CD] [2012] 2012

Literaturpreise

Name Auszeichnung Ausgezeichnetes Werk Jahr
Prix Servais Servais-Preis Dans les cages du vent 1998
Ordre de la Pléiade

Mitgliedschaft

Name
Institut grand-ducal Section des arts et des lettres
LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1985-2016]
Zuletzt geändert 16.07.2019